Ingolstädter Haus

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Das Ingolstädter Haus im Dezember 2019.
Datei:Ingolstaedter Haus.jpg
Ingolstaedter Haus

Das Ingolstädter Haus ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Ingolstadt des Deutschen Alpenvereins südlich des Großen Hundstod auf österreichischem Staatsgebiet.

Geografie

Die Schutzhütte befindet sich im Norden des Stadtgemeindegebiets von Saalfelden am Steinernen Meer im Steinernen Meer auf 2 119 m ü. A., etwa 800 Meter von der österreichisch-deutschen Grenze. Über die Hundstodscharte im Nordosten gelangt man in die Bergwelt des Hochkalterstocks, nach Westen erreicht man den Dießbachstausee und nach Süden zum Riemannhaus.

In der Nähe befindet sich die Schindelkopf-Eisdoline auf 2 060 m ü. A.

Geschichte

Der geniale Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, Hofrat Dipl.-Ing. Franz Friedrich Wallack hatte eine Straße über das Steinerne Meer geplant, die beim Ingolstädter Haus vorbeiführen hätte sollen.

Ereignisse

Nach einem überraschenden Wintereinbruch im September 2020, der im Hochgebirge bis zu einem Meter Neuschnee brachte, folgte ein Sonnentag, der viele Wanderer trotz des Neuschnees in die Berge lockte. Bergretter und Alpinpolizisten hatten am Sonntagvormittag, den 27. September 2020, im Steinernen Meer zehn in Bergnot geratene deutsche Wanderer gerettet. Die Gruppe konnte beim Abstieg vom Ingolstädter Haus wegen des Neuschnees nicht mehr weiter. Sie wurde vom Polizeihubschrauber auf eine Alm geflogen und von dort von Bergrettern ins Tal begleitet. Die Wanderer blieben unverletzt. Sie hatten die Tour laut Bergrettung bei der angesagten Kaltfront unterschätzt.[1]

Bilder

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, 28. September 2020