Längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Pongau soll die längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt entstehen.

Das Projekt

Im Dezember 2014 informierten Veronika Scheffer von der Zauchenseelift GesmbH und Kommerzialrat Ernst Brandstätter von der Bergbahnen Flachau GmbH die Öffentlichkeit von diesem Riesenprojekt. Es soll durch eine sieben Kilometer lange Verbindung den Bereich der Lisaalm in Flachau mit dem Rosskopf in Zauchensee verbinden.

Zwischen den beiden Einsteig- und Aussteigstationen werden nur eine Umlenkstation und nur fünf Liftstützen entstehen. Dabei wird die Tauernautobahn überspannt. Für die 7,2 Kilometer lange Strecke zwischen Flachau und Zauchensee benötigen die Wintersportler 19 Minuten. Pro Stunde kann die Seilbahn mit 68 Kabinen bis zu 3 000 Personen befördern. Die Stützen werden zwischen 21 und 90 Meter hoch sein. Das längste Spannfeld zwischen zwei Stützen wird zweieinhalb Kilometer lang sein, die Gäste in bis zu 310 Meter Höhe über dem Boden schweben.

Wie Brandstätter erklärten, pendelten in der vergangenen Saison wechselten rund 140&nbsp,000 Personen zwischen den beiden Skigebieten. Mit dieser neuen Liftverbindung reduziere man den Pkw- und Busverkehr und entspreche dem Wunsch der Gäste, so der Seilbahn-Manager. Es seien bei der Errichtung nur minimale Eingriffe in die Natur notwendige, die Investitionssumme beträgt rund 50 bis 60 Mio. Euro. Die beiden Hauptstationen befänden sich in den bestehenden Skigebieten, lediglich die Umlenkstation werde außerhalb der schon erschlossenen Gebiete errichtet. Es seien kaum Rodungen nötig, der Flächenverbrauch mit 2,6 Hektar sehr gering.

Die Inbetriebnahme soll im Winter 2017/18 erfolgen.

Das "Aus" des Projekts

Am 21. November 2017 wurde in den Medien bekannt, dass das Projekt für die längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt im Pongau begraben wurde. “Die Drei-Seil-Bahn ist nicht mehr in unserer Planung”, bestätigte Snowspace-Salzburg-Vorstand Christoph Baumann am 21. November gegenüber der APA einen Bericht der “Salzburger Nachrichten“. Hintergrund der Entscheidung ist die Übernahme der Bergbahnen Flachau durch die Bergbahnen Wagrain im Frühjahr 2017. “Durch den Zusammenschluss haben sich die Prämissen geändert”, sagte Baumann.[1]

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 21. November 2017