Manfred Riegler

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Manfred Riegler an einem Rennwagen beim Internationalen Auto- und Motorradfestival am Salzburgring 1971.

Manfred Riegler, auch Ritchie und Jimmy genannt (* 1941; † Oktober 2017), war der längstdienende, legendäre Motorrad-Streckensprecher im Kurier-Zeitnehmerturm am Salzburgring.

Leben

Er galt jahrzehntelang als "Mister Motorsport", als wandelndes Archiv, als Journalist, der seine Kolumnen mit viel Liebe schrieb.

Im Alter von 25 Jahren wurde der gebürtige Niederösterreicher zum Wahl-Welser. Dort war er lange eine verlässliche Führungskraft der Firma Knorr. Dann wechselte er in den Autohandel und zuletzt war er als Journalist beim "Neuen Volksblatt". Aber der Motorsport war lebenslänglich seine Berufung. "Ritchie", von seinen vielen Freunden auch "Jimmy" genannt, besaß nicht nur eine sonore Sprecher-Stimme, sondern er besaß auch ein umfassendes Fachwissen und exzellente Insider-Kenntnisse. Wichtigtuerei oder Eitelkeit waren ihm völlig fremd. Jungen Journalistenkollegen begegnete der Mann mit der Statur des Dschungelbuch-Gute-Laune-Bärs "Balu" stets mit so viel Herzlichkeit, dass sich sein Händedruck fast wie die Umarmung eines guten Freundes anfühlte. schrieben die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrem Nachruf.

Manfred Riegler war mit Helga verheiratet und gemeinsam hatten sie sich um die kranke Tochter Claudia gekümmert.

In Salzburg konnten man ihn vor allem in den 1980er-Jahren als Rennkommentator am Salzburgring erleben, unter anderem am 12. Mai 1985 beim int. Motorradfestival mit dem 3. Lauf zur Europameisterschaft, vom 1. bis 4. Juni 1989 beim "Großen Preis von Österreich" sowie beim Großer Preis von Österreich 1990. Im Buch Legende Salzburgring. Tradition mit Innovation. schreibt Jimmy Riegler über seine Erlebnisse im Zeitnehmerturm, den er "Ameisenhotel" nannte.

Er war auch mit dem Salzburger Motorradjournalisten Helmut Krackowizer befreundet.

Der Welser erlag 76-jährig einem Krebsleiden.

Literatur

Quellen