Martin Feichtlbauer

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Geistlicher Rat Oberstudienrat Professor Martin Feichtlbauer (* 6. November 1872 in Lamprechtshausen; † 14. Februar 1962 in Salzburg), war Gymnasialprofessor am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum sowie Direktor des privaten Mädchen-Realgymnasiums der Ursulinen.

Leben

Martin Feichtlbauer war der Sohn des Taglöhners Simon Feichtlbauer und seiner Frau Eva, geborene Muß. Die Volksschule besuchte er in Oberndorf. Von 1886 bis 1894 absolvierte er das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum und anschließend das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg. Am 18. Juli 1897 wurde er von Erzbischof Johann IV. Evangelist Haller zum Priester geweiht und feierte seine Primiz in Oberndorf.

Nach Abschluss seines Theologiestudiums war er ein Jahr als Kooperator in Kirchbichl und in Strobl tätig. Anschließend absolvierte er in Innsbruck ein Lehramtsstudium für Deutsch, Latein und Griechisch und unterrichtete (unterbrochen von der NS-Zeit) von 1903 bis 1953 Deutsch und Latein am Borromäum in Salzburg. Außerdem war er von 1915 bis 1919 Professor, von 1919 bis 1924 auch Direktor des privaten Mädchen-Realgymnasiums der Ursulinen und von 1928 bis 1938 Professor an der Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen sowie von 1945 bis 1948 an deren Nachfolgeeinrichtung, der Bundeslehrerinnenbildungsanstalt in Salzburg.

Publikationen

  • Volkserzählungen. Graz (Styria) 1909.
  • Einführung zu Paul Kellers "Zigeunerkind" und "Der Guckkasten". Wien (Manz) 1912.
  • Salzburgs hochdeutsche Literatur von 1850-1917, im Rahmen der deutschen Literaturentwicklung, in: MGSLK 57, 1917, S. 65-233
  • Das Friedenskind und andere Erzählungen. Klagenfurt (St.-Josefs-Bücherbruderschaft) 1918.
  • Weihnachtsabend 1818. Ein Weihnachtsspiel. Salzburg (Pustet) 1923.
  • Anton Pichler. Der Heimatdichter. (Hrsg.) Salzburg (Salzburger Druckerei und Verlag) 1952.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Dr. Josef Ferner

Direktor des privaten Mädchen-Realgymnasiums der Ursulinen in Salzburg
19191924
Nachfolger

Anton Uebleis