Mittagsscharte

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Mittagsscharte am Untersberg
über die Mittagsscharte, Video von Rainer Limpöck 5:41 min Video

Die Mittagsscharte ist eine Scharte (Kamm) im Untersbergstock.

Geografie

Sie befindet sich zwischen dem Salzburger Hochthron (1 853 m ü. A.) im Norden und dem Raucheck (1 891 m ü. A.) im Süden auf einer Höhe von 1 671 m ü. A. direkt auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.

Besonderheit

Der Alpenschamane Rainer Limpöck beschreibt in seinen Büchern Mythos Untersberg und Hoch und Heilig - Begegnungen von Menschen und Geistern am Untersberg einige Phänomene, die wissenschaftlich so nicht erklärbar sind. So meint Limpöck, dies sei der ...Ort, wo "Mittelerde" beginnt, wo der Riese Abfalter mit seinen göttlichen Kräften gestaltgebend gewirkt hat, wo Heilung geschieht, wo die Sonne in die Unterwelt einstrahlt, wo sich Himmel und Erde verbinden...

Am Südende der Mittagsscharte, wenige Meter nördlich der Wegkreuzung, befindet sich direkt unterhalb der Steinhütte "Steinerner Kaser" (derzeit vom Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg gepachtet) der Eingang zur gleichnamigen Höhle. Zu dieser schreibt der Salzburger Ethnograph und Historiker Franz Valentin Zillner: ...(Die) Mittagsscharte, aus welcher man in die große Höhle, den Steinernen Kaser, gelangt, durch welchen allen Sagen zu Folge der Eingang in des Berges Innneres sich befindet...

Zur Sommersonnenwende um die Mittagszeit fällt durch einen Tagschlot in der Höhlendecke das Sonnenlicht gebündelt in die Höhle ein. Dieser Lichtstrahl beginnt zwei Wochen vor und ist bis zwei Wochen nach der Sommersonnenwende zu sehen. Bis zu zwei Monate vor und nach der Sommersonnenwende taucht das Sonnenlicht die Höhle in ein mystisches, goldfarbenes Licht.

Quellen