Muslim Hands

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Syed Lachte Hasnain Shah, Vorstand der Muslim Hands, und seine Begleiter beim Besuch am 19. Jänner 2016 in Salzburg

Die Muslim Hands mit Sitz in Nottingham, Großbritannien, sind eine der größten humanitären Hilfsorganisationen weltweit. Seit Anfang September 2015 helfen sie auch in Salzburg bei der Bewältigung der Flüchtlingsbewegung.

Allgemeines

Im Artikel Verpflegung für Flüchtlinge ohne religiöse Grenzen kann man nachlesen, wie Angehörige der Sikh-Glaubensgemeinschaft und von Muslim Hands im Transitquartier auf dem Asfinag-Gelände Essen für Flüchtlinge kochen.

Am 19. Jänner 2016 besuchte Syed Lachte Hasnain Shah, Vorstand der Muslim Hands, mit einer Delegation, der auch Muhammad Aminul Hansnat Shah, Bildungsminister der pakistanischen Provinz Punjab, angehörte, das Flüchtlingstransitquartier in der alten Autobahnmeisterei in Liefering, wo sie die Flüchtlinge mit Essen versorgen, und anschließend die für Asyl zuständige Landesrätin Martina Berthold in ihrem Büro. "Salzburg hat ein offenes Herz, hier widerfährt den Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen müssen, sehr viel Hilfe, Anteilnahme und Menschlichkeit", betonte Syed Lachte Hasnain Shah. "Wir geben gemeinsam mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und den Hilfs- und Einsatzorganisationen unser Bestes um den Menschen in Not zu helfen", betonte Landesrätin Martina Berthold, die sich für den großen Einsatz und das Engagement der Muslim Hands bedankte.

In Salzburg haben die Muslim Hands bereits mehr als 100 000 Essen für Flüchtlinge im Transitquartier der alten Autobahnmeisterei zubereitet und auch die gesamten Lebensmittel wurden dabei von ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Muslim Hands sind eine Hilfsorganisation, die 1993 anlässlich des Bosnienkriegs gegründet wurde. "Mit vier Lkw-Ladungen Hilfsgütern haben wir damals begonnen", erklärte Hasnain Shah, der die Organisation gegründet hat. "Mittlerweile ist unsere Organisation, die sich allen Menschen – gleich welcher Religionszugehörigkeit, Herkunft oder Nation – zur humanitären Hilfe verpflichtet fühlt, in 50 Ländern mit 1 200 Helferinnen und Helfern weltweit tätig." Zu den Hauptaufgaben gehören die Bereitstellung von Nahrung, Wasseraufbereitung, die Betreuung und Hilfe für Waisenkinder, Bildungs- und Gesundheitsprojekte und Hilfe bei humanitären Krisen.

Quelle