Petrusbrunnen (St. Peter)

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Petrusbrunnen in St. Peter
Lage des Petrusbrunnens auf Googlemaps
Sechsseitiger Petrusbrunnen
Petrusskulptur auf der Säule beim sechsseitigen Petrusbrunnen
Wappen von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg

Der Petrusbrunnen, selten Petersbrunnen, ist ein Brunnen im Stiftshof der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Er wurde auf Kosten von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg in den Jahren 1670 bis 1673 gefertigt. von Bartholomäus von Obstall lieferte den Entwurf und fertigte die skulpturalen Teile.

Den Namen erhielt der Brunnen nach dem Patron der Stiftskirche St. Peter.

Beschreibung

Der Brunnen besteht aus rosa Marmor, wohl Adneter Marmor der Farbe nach.

Fünfmal wiederholt sich am Aufbau die Grundform des Sechseckes als Sinnbild der willkommenen Einkehr und er göttlichen Schöpfung.

  • sechsseitiges Podest mit Doppel-Stufe
  • sechsseitiger Sockel mit Doppel-Stufe
  • sechsseitiges unteres Marmorbecken, das auch als Fischkalter dienen sollte
  • sechsseitiges oberes Marmorbecken, mit den Wappen des erzbischöflichen Spenders
  • sechsseitige Brunnensäule mit einer Figur des heiligen Petrus, mit gefalteten Händen, Schlüssel und den Hahn

An der östlichen Beckenwand finden sich Inschrift und Wappen des Fürsterzbischofs Max Gandolf. Die Inschrift lautet:

"Maximilianus Gandolphus e com. a Kienb. archieps. Sb. F. F. Ao. 1673. Renov. 1909."

Veranstaltungen

Rings um den Petrusbrunnen fanden früher gelegentlich feierliche Umzüge statt. Heute findet im Stiftshof neben dem Petrusbrunnen der sog. Metzgersprung statt.

Quellen