Pilze im Nationalpark Hohe Tauern

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Eierschwammerl, Pfifferlinge
Fliegenpilz, Grieser Graben
Dungbesiedelnder Pilz, Bockhartscharte
Birkenpilz, entdeckt in Bad Fusch

Die Pilze im Nationalpark Hohe Tauern wurden und werden ebenso wie die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern in jahrelangen Forschungsprojekten genauer untersucht.

Einführung

Der Nationalpark Hohe Tauern beherbergt zahlreiche heimische Pilzarten und weist einige regionale Besonderheiten auf. Nicht nur die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern, auch die dort vorkommenden Pilze wachsen in ganz bestimmten, unterschiedlichen Lebensräumen, die auf die drei im Nationalpark vorkommenden Vegetationsstufen verteilt sind. Die unterste Stufe ist die montane Stufe, die bis in Höhen von 1500 m, bzw. 1700 m ü. A. liegt. Darüber beginnt die subalpine Stufe, die bis 1900 m ü. A. und häufig bis 2300 m ü. A. reicht. Die alpine Stufe oder Hochgebirgsstufe umfasst die Matten- und Felsregion, die oberhalb der Baumgrenze beginnt und sich bis zu den Eis- und Firnfeldern der höchsten Gipfel ausdehnt.

Allgemeines

Der Bau der Pilze weist drei Hauptbestandteile auf, nämlich Hut, Fruchtschicht und Stiel. Der Fruchtkörper der Pilze zeichnet sich durch eine überaus große Formenvielfalt aus.

Lebensräume

Die Lebensräume der Pilzflora im Nationalpark Hohe Tauern unterteilen sich in:

  • Grauerlenauen- und Laubmischwälder
  • Fichtenwälder
  • Wiesen
  • Moore und Feuchtwiesen
  • Lärchen-Zirben-Wälder
  • Grünerlen- und Latschengebüsche
  • Windheiden, Schneetälchen und alpine Rasen
  • Sonderstandorte (wie beispielsweise Kuhfladen, Brandflächen, Straßen- und Wegränder)

Pilze

Literatur

Um Interessierte besser zu informieren, wurde vom Nationalparkfonds das Buch „Die Pilze der Hohen Tauern“ herausgegeben. Dieser Geländeführer setzt keine Vorkenntnisse voraus und eignet sich als Pilz-Bestimmungsbuch.

Quellen

  • Thomas Rücker, „Nationalpark Hohe Tauern – Pilze“, Wissenschaftliche Schriften, Hg. Nationalparkfonds der Länder Kärnten, Salzburg und Tirol, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 1993