Pistenraupe

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Pistenraupe, hier als Transportgerät im Skigebiet Schmittenhöhe unterwegs
Teilansicht des Maschinenparks im Skigebiet Schmittenhöhe
Pistenraupe, hier als Loipenspurgerät nächst dem Naturschutzgebiet Zeller See

Eine Pistenraupe ist ein geländegängiges Fahrzeug mit Kettenantrieb, das zur Präparierung von Skipisten und Loipen sowie zum Transport von Personen und Material in Skigebieten verwendet wird.

Unfälle

  • März 2009: Ein Siebenjähriger wurde in Zauchensee von einer Schneefräse getötet.
  • Februar 2010: Ein heimischer 32-Jähriger Snowboarder starb, nachdem er am Gernkogel in Sankt Johann im Pongau in der Nacht von einer Pistenraupe überrollt wurde
  • März 2010: Ein Wagrainer (50 Jahre) wurde schwer verletzt, als er am Abend gegen ein auf der Piste gespanntes Stahlseil fuhr
  • Jänner 2011: Ein Fünfjähriger wurde in Rußbach am Paß Gschütt am Hang neben seinem Elternhaus von einer Pistenraupe getötet
  • 25. Dezember 2011: Um 16:10 Uhr wurden ein 32-jähriger deutscher Urlauber aus dem Raum Heidelberg und sein fünfjähriger Sohn von einer Pistenraupe bei Werfenweng auf der Abfahrt Bischlinghöhe in 1 415 m ü. A. erfasst und mitgeschleift; das Kind starb noch an der Unfallstelle, der Vater wurde schwer verletzt; der genaue Hergang des Unfalls ist unklar;
  • 21. März 2014: Am frühen Freitagabend wurde in der Urlaubsregion Saalbach-Hinterglemm eine Skiläuferin von einer Pistenraupe überfahren und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Nach einem Sturz der Skiläuferin ZD bereits gesperrten sogenannten "Standard-Abfahrt" talwärts wurde sie von der rückwärts bergauf fahrenden Pistenraupe überfahren[1].

Debatte

Nach dem Unglück im Dezember 2011 wurden Stimmen laut, den Einsatz von Pistenraupen tagsüber gesetzlich zu verbieten. Bergbahnen Werfenweng-Betriebsleiter Peter Wettengl hält dieser Forderung entgegen, dass die Pistenbenützer schon "schreien", wenn es zehn Zentimeter Neuschnee auf den Pisten gibt, wo die Pistenpräparierung bleibt. Landesskiverbandspräsident Bartl Gensbichler meinte gegenüber den Salzburger Nachrichten, auch wenn die Pistenraupen in den Betriebszeiten nicht fahren dürften, könnte um 18 Uhr genauso noch ein Unglück geschehen.

Quellen

  1. Salzburger Nachrichten, 22. März 2014, online