Rußbach am Paß Gschütt

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Karte
280px
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 34,01 km²
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 47° 36' N, 13° 28'
Höhe: 813 m ü. A.
Einwohner: 776 (1. Jänner 2020)
Postleitzahl(en): 5442
Vorwahl: 0 62 42
Gemeindekennziffer: 50 210
Gliederung Gemeindegebiet: 1 Katastralgemeinde
Gemeindeamt: 5442 Rußbach am Paß Gschütt
Rußbachsaag 22
Offizielle Website: www.russbach.salzburg.at
Geografische Karte der Gemeinde:
Politik
Bürgermeister: Karl Huemer (ÖVP)
Gemeinderat (2019): 9 Mitglieder:
5 ÖVP,
4 SPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 417
1880 452
1890 442
1900 461
1910 505
1923 490
1934 536
1939 570
1951 629
1961 683
1971 751
1981 755
1991 814
2001 803
2011 785
2020 776

Rußbach am Paß Gschütt ist eine Gemeinde im Osten des Tennengaus.

Geografie

Rußbach am Paß Gschütt im Winter mit dem Gamsfeld
Pfarrkirche zum Hl. Kreuz, Südwestansicht
Kriegerdenkmal
Bauernhaus (1598)
Dorfbrunnen

Geografische Lage

Die Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt hat ihren Namen vom gleichnamigen Rußbach und vom Pass Gschütt, über den die Ostgrenze der Gemeinde verläuft. Das Zentrum der Gemeinde liegt im in West-Ost-Richtung verlaufenden Tal des Rußbachs.

Gemeindegliederung

In der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt gibt es eine einzige Katastralgemeinde Rußbach, in der sich der Hauptort der Gemeinde, Rußbachsaag, befindet. Einen „Ort“ namens Rußbach gibt es nicht. Die Katastralgemeinde gliedert sich in folgende Ortschaften:

Anmerkung: In kursiver Schrift werden die Einwohnerzahlen der Ortschaften zum 1. Jänner 2020 angegeben.[1]

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt südlich und westlich an ihre Muttergemeinde Abtenau. Im Norden Rußbachs liegt die Flachgauer Nachbargemeinde Strobl und östlich, bereits in Oberösterreich, der zum Salzkammergut zählende Fremdenverkehrsort Gosau.

Geschichte

Luftbildaufnahme aus den 1930er-Jahren.

Am 5. April 1231 übergab Erzbischof Eberhard II. von Regensberg dem Kloster St. Peter das Waldgebiet am Bach „riezz“ (= fließen). In ihr ist Rußbach erstmals urkundlich erwähnt. Die Verbindung zu St. Peter dauert bis heute an.

Mit dem "Gesetz vom 16. Mai 1902 betreffend die Auseinanderlegung der Ortsgemeinde Abtenau im Bezirke Hallein in die Ortsgemeinden Abtenau und Rußbach" wurde die Gemeinde Rußbach von der Marktgemeinde Abtenau abgetrennt.[2]

Zum 28. Oktober 1960 wurde der Gemeindename mit der "Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 25. Oktober 1960 über die Änderung des Namens der Gemeinde Rußbach im politischen Bezirk Hallein"[3] zu „Rußbach am Paß Gschütt“ erweitert.

Am 29. Juli 2019 richtete ein Hochwasser des Rußbaches große Schäden im Gemeindegebiet an. Unter anderem zerstörte es die Neuhausbrücke, über die die Pass Gschütt Straße verläuft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sehenswert ist der aus Schneckensteinen gemauerte Dorfbrunnen vor der Pfarrkirche, dessen Steine allesamt in der Schneckenwand und den umliegenden Bächen gefunden wurden.

Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz

Hauptartikel Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz

Die Kirche wurde in den Jahren 1858 bis 1862 aus heimischen Kalksteinblöcken gebaut. Der Hochaltar stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und stand ursprünglich in der Veitskapelle im Kloster St. Peter in der Stadt Salzburg.

Museen

Musik

Vereine

Sportvereine

Volkskulturvereine

Sonstige Vereine

Wirtschaft

Rußbach am Paß Gschütt lebt größtenteils vom Fremdenverkehr.

Verkehr

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Pass Gschütt Straße, die im Osten nach Gosau im oberösterreichischen Salzkammergut führt.

Winterfremdenverkehr

Als Mitglied der Skiregion Dachstein West bietet Rußbach mehrere Skiabfahrten. Die familienfreundlichen Pisten in der Skiregion Dachstein-West mit ihrem Kinderclub Spatzennest und dem Bärencamp an der Talstation der Hornbahn bieten ideale Voraussetzungen für Familienurlaube mit Kindern.

Sommerfremdenverkehr

Rußbach liegt in der Osterhorngruppe und bietet viele Wandermöglichkeiten, unter anderem

Bergbahnen

Freizeit

Ansässige Unternehmen

Rettungsorganisationen

Volksschule Rußbach

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt

Wappen

Die Salzburger Landesregierung verlieh der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt am 6. Mai 1971 das folgende Wappen:

In goldenem Schild ein rotes Passionskreuz, belegt mit zwei aufwärts gekreuzten schwarzen Schlüsseln und darunter eine blaue Waldsäge mit schwarzen Handgriffen.

Die gekreuzten Schlüssel erinnern an die Grundherrschaft der Erzabtei St. Peter, das Kreuz an das Patrozinium der 1903 errichteten Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz, die Säge an die Bedeutung der Forstwirtschaft in der Region.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt

Bilder von Personen

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Bilder

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Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

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Über dieses Bild

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