Rudolf Freny

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Rudolf Freny, eigentlich Rudolf Freisauff von Neudegg (* 9. Februar 1825 in der Stadt Salzburg; † 23. Jänner 1893 in Hamburg, Deutschland) war ein Opernsänger aus Salzburg.

Leben

Rudolf Freisauff von Neudegg war der Sohn des k.k. Hauptmanns und Mattighofner Pfleggerichtsadjunkten Josef Alois Freisauff von Neudegg (* 18. Juni 1777; † 4. Dezember 1833) und seiner Frau Barbara, geborene Kitzberger (* 1790; † 13. Dezember 1842 in der Stadt Salzburg).

Der gelernte Lithograf wurde nach seinem Gesangsstudium bei Hofkapellmeister Karl Stein in Wien zunächst 1849 Chorist in der Wiener Hofoper, sang dann jedoch unter dem Künstlernamen Rudolf Freny an verschiedenen Opernhäusern der k.u.k. Monarchie (Znaim, Budapest, Laibach, Lemberg, Olmütz und Prag). Von 1858 bis 1868 war er an der Dresdner Hofoper beschäftigt, seit 1868 am Hamburger Stadttheater. Am 1. Juni 1891 trat er in den Ruhestand. Seine Mitwirkung am 1. Festkonzert der Mozart-Centenarfeier am 16. Juli 1891 in Salzburg war einer seiner letzten Auftritte.

Von 1848 bis zu seiner Scheidung 1875 war er verheiratet mit Antonie, geborene Böheim. Der gleichnamige Journalist Rudolf Freisauff von Neudegg (* 1848; † 1916) ist sein Sohn.

Ehrung

Das Hamburger Stadttheater ernannte ihn 1891 zu seinem Ehrenmitglied.

Quellen