Seelenkapelle (Weißbach bei Lofer)

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Pfarrkirche mit Seelenkapelle

Die Seelenkapelle ist eine Kapelle in der Pinzgauer Gemeinde Weißbach bei Lofer.

Geschichte

Die Seelenkapelle wurde gleichzeitig mit der Kirche 1792 errichtet. Bis 1994 wurden in der Kapelle Gebeine und Totenköpfe aufbewahrt. 1994 wurden die Überreste im Friedhof beigesetzt. 1994 begann die Renovierung der Kapelle, die bis 1999 dauerte.

Beschreibung

Die 2,2 mal 1,5 m große, 2,1 m hohe Seelenkapelle befindet sich links neben dem Eingang in die Pfarrkirche in eine Nische. Der halbrunde Mauerbau trägt ein Schindeldach . Hohlkehle und Eingangsbereich sind weiß gestrichen. Der Eingang ist mit einem geschmiedeten Gitter verschlossen, in das das 'IHS' Zeichen integriert ist. Auffallend sind die geschmiedeten Blumen am Gitterabschluss. Neben dem Eingang befindet sich ein kleines Weihwasserbecken und darüber eine karniesbogige Tafel aus rotem Marmor.

Im Inneren fällt die schwarze Mensa mit dem Altarbild (Seelenwanderung vom Fegefeuer in den Himmel) auf. Jeweils zwei hölzerne Kerzenständer stehen links und rechts daneben. In der linken Seitennische ist eine Statue des Schmerzensmannes, neben dem sich das Marterl von Mathias Graßl befindet, aufgestellt. In der rechten befindet sich eine Statue der schmerzhaften Muttergottes. Rechts neben der Muttergottes hängt ein auf Blech gemaltes Seelenbild. Am Fuße des Altars stehen Pyramidentafeln mit Totenkopf und der Aufschrift: „heute mir“ und „morgen dir“.

Quelle