Weißbach bei Lofer

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Ortsbild
Weißbach bei Lofer
Karte
Karte 5093.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 69,57 km²
Geografische Koordinaten: 47° 31' N, 12° 45' O
Höhe: 666 m ü. A.
Einwohner: 440 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl(en): 5093
Vorwahl: 0 65 82
Gemeindekennziffer: 50 627
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5093 Weißbach bei Lofer
Unterweißbach 36
Offizielle Website: www.weissbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Hohenwarter (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 9 Mitglieder: 6 ÖVP,
2 SPÖ, 1 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869  227
1880  248
1890  266
1900  305
1910  315
1923  329
1934  327
1939  357
1951  404
1961  432
1971  441
1981  422
1991  391
2001  406
2011  427
2017  440
Karte

Weißbach bei Lofer ist, nach Einwohnern gerechnet, die kleinste Gemeinde im Pinzgau.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort im Saalachtal wird umgeben von den Ausläufern des Steinernen Meeres, der Leoganger und der Loferer Steinberge sowie den Vorbergen der Reiter Alm und der Hochkalterstockgruppe mit dem Pass Hirschbichl, der bereits den Übergang in das Berchtesgadener Land bildet. Den höchsten Punkt des Gemeindegebiets markiert das Birnhorn mit 2 634 m ü. A.

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Ober- und Unterweißbach. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand 1. Jänner 2017 angegeben.

Geschichte

Einige Bauernhöfe der Umgebung fanden bereits um 1100 ihre erste Erwähnung. Die Ortschaft Weißbach als solche wurde urkundlich erstmals im Jahr 1152 (als Wizenbach; 1167 als Wizzinpach) genannt. Der namensgebende Weißbach galt Jahrhunderte hindurch als Gerichtsscheidebach zwischen den Pflegegerichten Saalfelden und Lofer und markierte bis zur Bildung der politischen Gemeinden die Grenze zwischen Saalfelden und St. Martin. Die Kirche wurde 1792 erwähnt, seit 1891 ist Weißbach eine eigene Pfarre.

1346 wird die Kallbrunnalm erstmals genannt.

1908 wurde Weißbach nach St. Martin eingemeindet, 1940 folgte der Anschluss St. Martins an die Großgemeinde Lofer. Am 12. Oktober 1946 wurde den beiden Ortschaften von der Salzburger Landesregierung wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen. Seit 1994 ist Weißbach bei Lofer eine Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Naturdenkmäler

Ausflugsziele

Vereine

Volkskulturvereine

Bildung

Politik

Bürgermeister

Auszeichnungen der Gemeinde

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde Weißbach bei Lofer

Wappen

Am 17. Juli 1969 wurde der Gemeinde Weißbach bei Lofer durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In blauem Schild ein goldener zwölfendiger Hirsch, ruhend auf einem, von silbernen Wellenbalken überzogenen grünen Dreiberg.

Hirsch und Berg deuten auf den Pass Hirschbichl hin, der in alter Zeit als Verbindung nach Berchtesgaden verkehrsmäßig und wirtschaftlich für das Gemeindegebiet von großer Bedeutung war. Der silberne Wellenbalken stellt den namensgebenden Weißbach dar.

Gemeindepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Weißbach bei Lofer

Weblinks

Quellen

Städte und Gemeinden im Pinzgau
TennengauSalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Pinzgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Stadtgemeinden: MittersillSaalfelden am Steinernen MeerZell am See
Marktgemeinden: LoferNeukirchen am GroßvenedigerRaurisTaxenbach
Gemeinden: Bramberg am WildkogelBruck an der GroßglocknerstraßeDienten am HochkönigFusch an der GroßglocknerstraßeHollersbach im PinzgauKaprunKrimmlLendLeogangMaishofenMaria Alm am Steinernen MeerNiedernsillPiesendorfSaalbach-HinterglemmSt. Martin bei LoferStuhlfeldenUnkenUttendorfViehhofenWald im PinzgauWeißbach bei Lofer