Ulrich von Plankenfels

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Ulrich von Plankenfels vor dem hl. Sixtus, dem Patron der Diözese Chiemsee, auf dem gotischen Fenster der St.-Nikolaus-Kirche in der Weitau

Ulrich von Plankenfels († Februar 1467) war 1453 bis 1467 Bischof von Chiemsee.

Leben

Ulrich war Mitglied der Familie der Herren von Plankenfels, die als Ministeriale des Hochstifts Bamberg Bedeutung erlangten. Gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich III. von Plankenfels, der später Bischof von Regensburg war, ist er 1423 an der Universität Wien immatrikuliert gewesen. Er war zunächst Augustiner-Chorherr in Berchtesgaden. Am 3. September 1446 wurde er Domherr in Salzburg und Hofmeister des Fürsterzbischofs Sigismund I. Von Siegmund I. wurde er nach dem Tod von Silvester Pflieger am 23. Oktober 1453 zu dessen Nachfolger ernannt. Die Inthronisation erfolgte am 4. November 1453. Zum Bischof wurde er durch den Fürsterzbischof Siegmund I. und seinem Bruder Friedrich von Plankenfels am 23. Dezember 1453 geweiht.

Über Ulrichs Wirken ist wenig überliefert. Bei der Wahl des Salzburger Fürsterzbischofs Burkhard II. von Weißpriach 1461 wurde er als Kompromissar eingesetzt. Am 9. Mai 1462 weihte er den neuen Erzbischof Burkhard von Weißpriach.

Ulrich von Plankenfels starb am 22., 26. oder 28. Februar 1467. Bestattet ist er vor dem Andreasaltar im Salzburger Dom.

Quelle







Zeitfolge