Veronika Stallmaier

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Veronika Stallmaier, geborene Wallinger (* 30. Juli 1966 in St. Koloman) ist eine ehemalige Skirennläuferin.

Sportlicher Werdegang

Sie wurde Ortsmeisterin im Skilauf in St. Koloman 1975, 1978 und 1982. Nach Aufnahme in den Salzburger Landesschülerkader 1978 wurde sie schon 2-fache österreichische Schülermeisterin (Slalom, Kombination). Spitzenplätze bei internationalen Schülerrennen in Italien und der Schweiz folgten. 1980 wurde sie wieder zweifache österreichische Schülermeisterin. Für die Saison 1980/1981 erfolgte die Aufnahme in den Jugendkader des Österreichischen Skiverbandes. Danach schaffte sie es zweimal zur Juniorenweltmeisterin in der Abfahrt (1983 und 1984). Beste Ergebnisse bei den Staatsmeisterschaften und im Europacup folgten.

Ihre erste Weltcupabfahrt im Dezember 1983 in Val-d'Isère brachte ihr bereits den ersten Weltcuppunkt (15. Platz). Ihr erster Podestplatz gelang ihr 14 Monate später in der Abfahrt von Arosa (Jänner 1985) mit dem 2. Platz hinter Maria Walliser.

Sie erreichte viele Podestplätze in der Abfahrt und auch einen 2. Platz im Super-G von Vail (1994).

Bei den olympischen Winterspielen in Albertville, Frankreich, errang Wallinger am 15. Februar 1992 in der Abfahrt den 3. Rang und die Bronzemedaille, es sollte ihr größter Erfolg sein, welcher mit einem großen Empfang in der Heimatgemeinde am 23. Februar 1992 gebührend gefeiert wurde.

Veronika Wallinger gehörte 10 Jahre zu den stärksten Abfahrtsläuferinnen.

Nach einer schweren Verletzung mitten in der Saison 1994/1995 trat sie vom Rennsport zurück.

Leben

Veronika Wallinger ist mit dem Volleyballtrainer Martin Stallmaier verheiratet und hat drei Kinder. Sie arbeitet im Gesundheits-, Fitness- und Reha-Bereich.

Ihre Sportlerkarriere wurde maßgeblich vom Vater gefördert und ihre sportlichen Brüder Georg, Rupert und Willi Wallinger waren vorbildhaft.

Weblinks

Quellen

Chronik St. Koloman, 2007