Waltraud Langer

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Mag.a[1] Waltraud Langer (* 1961 in Mittersill, Pinzgau)[2] ist ORF-Journalistin und René-Marcic-Preisträgerin 1998.

Leben

Waltraud Langer war das sechste Kind einer Mittersiller Bauernfamilie.[2]

Sie maturierte in Salzburg. Zum Studium der Volkswirtschaft, Politologie und Publizistik ging sie nach Wien und schloss es mit dem Magisterium ab. In Auslandsaufenthalten machte sie sich mit Englisch, Französisch und Spanisch vertraut. Nach Voluntariaten bei den Salzburger Nachrichten und Profil absolvierte einen einjährigen Hochschulkurs für Wirtschaftsjournalistik und trat 1988 in die ORF-Informationsredaktion ein.[2]

Während der EU-Betrittsverhandlungen Österreichs 1992 bis 1994 fiel Langer durch ihre kompetente Berichterstattung aus Brüssel auf und wechselte nach ihrer Rückkehr nach Wien in die Wirtschaftsredaktion. Dort arbeitete sie vor allem an Beiträgen für die Zeit im Bild und das Wirtschaftsmagazin Euro Austria, vorrangig zu den Themen "EU" und "Währungsunion".

Ab 2001 war sie Ressortleiterin des Wirtschaftsressorts in der ZiB 1, im Juni 2002 dann für alle ZiB-Formate verantwortlich. Ab 2003 war Langer auch in der ORF-Pressestunde und in der Diskussionssendung Offen gesagt zu sehen.

Seit Frühjahr 2007 ist Waltraud Langer Infochefin von ORF 1 und stellvertretende Chefredakteurin.

Am 14. Juli 2010 wurde sie in einer ORF-Aussendung als neue Leiterin der ORF-Fernseh-Hauptabteilung Magazine vorgestellt.[3]

Preise

Langer erhielt 1991 den Czipin-Preis der Wirtschaftsuniversität Wien und 1996 den Horst-Knapp-Preis für Wirtschaftsjournalismus.

Für ihre Arbeit und ihr Buch Vom Schilling zum Euro wurde Langer 1998 mit dem René-Marcic-Preis des Landes Salzburg ausgezeichnet.

Vom Österreichischen Journalisten wurde sie 2006 als beste Wirtschaftsjournalistin gereiht.

Quellen

  • ORF-Kundendienst
  • Salzburger Nachrichten
  • APA

Fußnoten

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
  2. 2,0 2,1 2,2 Salzburger Landeskorrespondenz, 14. Jänner 1998: Waltraud Langer Marcic-Preisträgerin 1998."
  3. ORF bestätigt Langers Bestellung zur TV-Magazinchefin