Benediktinerstift Ossiach

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Stift Ossiach - See-Ansicht.JPG

Das Benediktinerstift Ossiach ist ein ehemaliges Benediktinerstift am Südufer des Ossiacher Sees in Kärnten.

Geschichte

Durch eine Fehlinterpretation einer Urkunde nahm man an, dass das Kloster 878 von König Karlmann gegründet wurde, was sich als falsch herausstellte. Aber Ausgrabungen deuten darauf hin, dass sich hier bereits vor der Ansiedlung der Benediktiner eine Kirche befand.

Über die Entstehung des Klosters ist wenig bekannt, da keine Urkunden überliefert sind. Die Gründung erfolgte kurz vor 1028 durch Ozi Mönche sollen aus dem bayerischen Kloster Niederaltaich gekommen sein. Der Name des Stiftes leitet sich von der slowenischen Bezeichnung für die Gegend, osoje, was „Die von der Schattseite“ bedeutet.

Das Kloster kam unter den Einfluss des Patriarchats von Aquilea. Im Laufe des Hochmittelalters vollzog sich jedoch eine langsame Loslösung des Stiftes vom Patriarchat und eine Hinwendung hin zum Erzbistum Salzburg. Die kirchenrechtlichen Ansprüche Aquilejas endeten etwa 1280. Seine Glanzzeit erlebte das Kloster, wie viele andere, in der Barockzeit. Im Frühjahr 1789 erfolgte die Säkularisation des Klosters.

Salzburgbezug

Das Kloster wurde 1641 Mitglied der Salzburger Kongregation des Benediktinerordens. Als Mitglied dieser Kongregation sorgte das Kloster für akademisches Personal der Benediktineruniversität Salzburg.

Bilder

 Benediktinerstift Ossiach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quelle