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Berchtesgadener Hof

Der Berchtesgadener Hof ist ein in der Bausubstanz nicht mehr bestehendes historisches Gebäude im Kaiviertel an der Kaigasse in der Altstadt der Stadt Salzburg. Es wurde beim Neubau aber in großen Teilen nach der historischen Vorlage wiederaufgebaut.

Geschichte

Der Berchtesgadener Hof war von 1211 bis 1803 der Sitz des Fürstpropstes von Berchtesgaden. Berchtesgaden gehörte zur Zeit von Erzbischof Pilgrim II. von Puchheim für einige Jahrzehnte auch zum weltlichen Herrschaftsgebietes des Fürsterzbistums Salzburg. Danach aber wurde es ein eigenständiges geistliches Fürstentum im römisch-deutschen Reich.

Berchtesgaden blieb kirchenrechtlich aber bis zum Ende des Fürsterzbistums Salzburg im Jahr 1803 ein Teil der Salzburger Erzdiözese.

1812 wurde dieser Hof der Berchtesgadener Pröpste an Private verkauft, da Berchtesgaden nun zu Bayern gehörte. Teil von Salzburg war es aber nur unter Pilgrim II. von Puchheim gewesen.

Von 1840 bis 1847 war im Berchtesgadener Hof das neu gegründete Collegium Borromäum zur Miete untergebracht. Später wurde der Berchtesgadener Hof auch als k.k. Poststall genutzt. Auch das sehr nahe gelegene Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nutzte zeitweise Teile des Gebäudes.

1882 wurde der Berchtesgadener Hof vom Land Salzburg erworben.

1930 malt Franz Kulstrunk den Berchtesgadener Hof, er nennt sein Bild "Alter Posthof Salzburg" (der heutige Posthof wird erst später erbaut) [1].

1931 wurde der historische Berchtesgadener Hof, der baufällig geworden war, weitest gehend abgerissen und unter Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl mit Hilfe von Geldern aus der Bundeswohnbauförderung in den alten Formen als Berchtesgadener Hof Neubau (größtenteils baugleich mit dem alten Berchtesgadener Hof) wieder errichtet.

Vom ursprünglichen Gebäude sind noch erhalten geblieben:

Quellen

Einzelnachweise