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St. Salvator-Kirche

Geschlossen
geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.

Die St. Salvator-Kirche ist eine nicht mehr existierende historische Kirche im Kaiviertel in der Kaigasse (Kaigasse 4) in der Altstadt der Stadt Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die im Jahr 1618 von Fürsterzbischof Markus Sittikus errichtete St. Salvator-Kirche war der Sitz der Bruderschaft Corpus-Christi-Bruderschaft, die zur Zeit der Gegenreformation eine bekannte religiöse Laien-Bruderschaft - wegen ihrer typischen roten Gewänder auch "Rote Bruderschaft" genannt - war.

Am 4. April 1619 wurde die Kirche zu Fronleichnam von Weihbischof Johann Paul Ciurletti geweiht. Der Choraltar bestand aus Holzschnittarbeit.

Am 6. März 1619 war Fürstin Anna Sidonia, geb. Herzogin zu Teschen und Großgloggau, vermählte Gräfin von Hohenembs, Balera und Vadzu, gestorben und in der St. Salvator-Kirche begraben worden.

1788 wurde die Kirche von Hofmaurermeister Georg Laschensky restauriert.

Bild

Kupferstich, 1644, Universitätsbibliothek Salzburg, Grafiksammlung, G 1185 II [1]

Quellen

Einzelnachweis