Der Königsleitner

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Der Königsleitner ist eine zwei Mal im Jahr erscheinende Zeitung in Königsleiten, Gemeinde Wald im Pinzgau, die vom deutschen Zweitwohungsbesitzer Walter Becker herausgegeben wird.

Entstehung

Die von Becker gegründetete Initiative "Rettet den Königsleitner Wald", die 2012 1 748 Mitglieder zählte, ist der Auffassung, Königsleiten benötige keine Hotels. Becker gibt zu diesem Zweck die Zeitung "Der Königsleitner" heraus und würde auch als Bürgermeister kandidieren, hätte er nicht seine Steuerkanzlei in München.

Angriffe gegen einheimischen Hotelier

2011

Becker hatte in einer der Ausgaben des Königsleitners im Jahr 2011 zum an der Salzburgleitung geplanten Hotel des Hoteliers in Königsleiten und ÖVP-Landtagsabgeordneter Michael Obermoser, das sei Elektro-Wellness in Austria, wo der Gast seine Batterien wieder richtig aufladen könne. Und verleitete Obermoser zu einem verbalen Schreianfall gegenüber Becker, der seinerseits seine Aussage, Obermoser hätte eine wahnsinnige Bauabsicht wieder zurücknehmen musste.

2012: Obermoser klagt Becker

Die Diskussion um Zweitwohnsitze nahm 2012 kuriose Auswüchse an. Hotelier Obermoser klagte den deutschen Zweitwohnungsbesitzer Walter Becker wegen übler Nachrede und ehrenrühriger Beleidigung. Becker warf Obermoser vor, illegale Zweitwohnsitze errichtet zu haben. Konkret geht es um Obermosers Residenz Königsleiten, ein Appartementhaus mit 22 Wohneinheiten. Becker schrieb in seiner Zeitung, Obermoser habe um eine Betriebserweiterung angesucht und dann still und heimlich elf Wohnungen über einen niederländischen Makler verkauft (in der Gemeinde Wald im Pinzgau würden keine Zweitwohnsitze mehr genehmigt). "Bauspekulanten haben wieder freie Bahn" schrieb Becker.

Obermoser weist die Vorwürfe zurück "Ich habe nie um eine Betriebserweiterung angesucht. Das Haus hat mehrere Eigentümer. Zur Finanzierung haben wir elf Wohnungen verkauft." Das seien keine Zweitwohnungen, sondern Ertragswertwohnungen[1]. "Die Käufer müssen für immer vermieten. Das Vermietrecht liegt bei mir und ich bekommen zehn Prozent Provision. Selbst die die Käufer die Wohnungen nur sechs Wochen im Jahr benützen und sie müssen sich dafür ein Jahr vorher bei mir anmelden."

Obermoser sagte gegenüber den SN, Becker stelle ihn permanent als Gesetzesbeuger hin.

Quellen

Einzelnachweise