Ferdinand Spannring

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Ferdinand Spannring (* 20. November 1871 in Flachau; † 25. September 1942 in der Stadt Salzburg) war ein Salzburger Pädagoge und Komponist.

Leben

Ferdinand Spannring war Sohn des k.k. Oberförsters Alois Spannring und seiner Frau, der Wirtstochter Johanna, geborene Kracker[1]. Der Bildhauer und Direktor der k.k. Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung in Hallein Hubert Spannring (* 1862; † 1930) ist sein Bruder.

Seit 1893 war er Schulleiter der Volksschule Muhr, ab 1902 Oberlehrer der Volksschule St. Michael im Lungau und zuletzt von 1928 bis 1931 Direktor der Volksschule Gnigl.

Er wirkte auch als Chormeister der Liedertafel „Heimat“ und trat als Schöpfer weltlicher und geistlicher Musikwerke hervor.

Seit 1894 war er verheiratet[2] mit Karolina (* 24. Oktober 1869 in Muhr; † 21. Juli 1951 ebenda)[3], der Tochter des Mayrhofbauern und ehemaligen Gemeindevorstehers von Muhr, Michael Aigner.

Seine Tochter Johanna (* 11. November 1894 in Muhr; † 11. Februar 1981 in Salzburg)[4] war ebenfalls Lehrerin und von 1926 bis 1951 verheiratet mit dem Schulleiter Leodegar Dorn.

Sein Sohn Karl (* 16. Jänner 1896 in Muhr)[5] war Leiter der Volksschule Tweng und der Volksschule Plainfeld.

Straßenbenennung

Nach Ferdinand Spannring ist im Salzburger Stadtteil Gnigl die Ferdinand-Spannring-Straße benannt.

Quellen

Einzelnachweise

Zeitfolge
Vorgänger

Alois Leißing

Direktor der Volksschule Gnigl
19281931
Nachfolger

Josef Suppin

Zeitfolge
Vorgänger

Martin Vogl

Direktor der Volksschule St. Michael im Lungau
19021928
Nachfolger

Anton Pichl

Zeitfolge
Vorgänger

Georg Scharinger

Schulleiter der Volksschule Muhr
18931901
Nachfolger

August Dengg