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Fridolfing

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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Fridolfing im Rupertiwinkel
Künstlerisch gestalteter Friedhofsbrunnen in Fridolfing mit der Skulptur von Simon Spannbrucker vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Fridolfing
Rupertuskapelle bei Hohenbergham (Fridolfing)
Süd-Ausblick von der Rupertuskapelle bei Hohenbergham (Fridolfing).

Die Gemeinde Fridolfing befindet sich im oberbayrischen Landkreis Traunstein. Er liegt nahe der Salzach und gehört zum historischen Rupertiwinkel.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Fridolfing gehört – neben Tittmoning, Kirchanschöring und Taching am See – zur Interkommunalen Kooperation Salzachtal.[1]. 2015 betrug die Einwohnerzahl 4 147 Personen. Die für die heutige Größe des Ortes ungewöhnlich große Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt lässt vermuten, dass Fridolfing in seiner Geschichte eine bedeutende Rolle innehatte. Sie wurde in den Jahren 1891 bis 1893 erbaut. Die Pfarrei besteht seit dem 11. Jahrhundert.

Der größte Bevölkerungszuwachs ergab sich nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Ort 1 000 Heimatvertriebene aufnahm.

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Fridolfing hat 66 amtlich benannte Ortsteile.

  • Allerfing, Anthal, Berg, Breitwies, Brunn, Dietwies, Eberding, Eizing, Engelschalling, Enhub, Felln, Fischenberg, Forst, Fridolfing, Fürst, Fürstenberg, Furth, Gierling, Glatzenberg, Götzing, Haag, Haslau, Hilzham, Hohenbergham, Hornis, Karlachöd, Kelchham, Klebham, Kleineich, Kolomann, Kumberg, Langesöd, Lebenau, Lieseich,

Linden, Lixen, |Mayerhofen, Muttering, Niederau, Niederwinkeln, Nilling, Oberau, Obergeisenfelden, Oed, Pietling, Pirach, Plossau, Polsing, Pulharting, Rautenham, Seebach, Spannbruck, Steinersöd, Steinmaßl, Stief, Stießberg, Stockham, Strohhof, Thannsberg, Überfuhr, Umundum, Untergeisenfelden, Wiesmann, Wimm und Winkeln;

Geschichte

In den Breves Notitiae ist der Ortsteil Pietling zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Fridolfing selbst ist in einer Urkunde von König Heinrich IV. aus dem Jahr 1077 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. König Heinrich IV. löst in dieser Urkunde das Kloster Frauenchiemsee nach 15 Jahren aus dem Besitz des Erzbischofs von Salzburg und stellt dieses wieder als Reichskloster her. Frauenchiemsee besaß in Fridolfing einige Güter, weshalb der Ort in der Urkunde erscheint.

Fridolfing geriet nach dem Aussterben der Grafen von Lebenau im Jahre 1229 in den Einflussbereich des Erzbischofs von Salzburg, der sein weltliches Territorium bis 1328 ganz vom Herzogtum Baiern lösen konnte.

Nach der Einrichtung des Fürsterzbistums Salzburg als territoriales Herrschaftsgebiet im 13. und 14. Jahrhundert wurde Fridolfing Sitz eines Schergenamts und blieb als solches bis zur Auflösung der fürsterzbischöflichen Landesherrschaft 1803 bestehen. Fridolfing kam nach der Säkularisation wie der gesamte Rupertiwinkel 1810 zu Bayern und wurde 1818 eine politische Gemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • Pferdefreunde im Rupertwinkel e. V. Josef Stettmeier

Bilder

  Fridolfing – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblink

Quellen

  • siehe www.regionale-daseinsvorsorge.de