Gefahren auf Skipisten

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Es gibt mehrere Gefahrenquellen auf Skipisten.

Allgemeines

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit tödlichen Ausgang auf Skipisten. Im Jänner 2009 kam es beispielsweise zu einem tödlichen Skiunfall auf der Riesneralm in der Steiermark, verursacht durch den thüringischen Ministerpräsident Dieter Althaus. Im März 2010 fuhren trotz Pistensperre und Warnsignal einige Männer in die Abfahrt „Flying Mozart“ in Wagrain ein. Ein 50jähriger Wagrainer starb nach einer einer Kollision mit einem Stahlseil, das bei Seilwindepräparierungen verwendet wird.

Probleme bereiten neben Skifahrern, die nach Betriebsende der Liftgesellschaften nach einem Einkehrschwung trotz Dunkelheit und Pistensperre noch mit ihrem Skigeräten talwärts fahren wollen, auch Tourengeher, die nach dem Aufstieg abfahren. Hallein kontrollierte in der Wintersaison 2010/2011 wieder das Skigebiet am Zinkenkogel ab Pistensperre. Wer sich nicht an die nächtliche Sperre beim oberen Teil des Zinkenschlepplifts hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro. Im gesperrten Teil lägen Beschneiungsschläuche am Pistenrand, die ein großes Gefährdungspotential darstellen.

Unfälle

Im freien Skiraum (Variante Skitour) gab es österreichweit im Winter

2008/2009 - 39 Tote
2009/2010 - 50 Tote, 1.014 Personen hatten abseits von Pisten Unfälle mit 472 Verletzten

Durch Lawinen:

2007/2008 - 29 Tote
2008/2009 - 31 Tote - in Salzburg fünf Tote davon
2009/2010 - 39 Tote, 49 Verletzte - in Salzburg vier Tote davon

Quellen