Gräf & Stift GE 112 M 16

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Bus Nr. 226 der Baureihe GE 112 M 16

Der Gräf & Stift GE 112 M 16 ist ein Gelenk-Obus aus dem Fuhrpark des Stadtbus in Salzburg.

Allgemeines

Die Obusse dieses Typs waren die ersten "eckigen" Busse einer neuen Generation, die das Bild des Salzburger Obusses ab 1986 bis in die Jetztzeit prägt. Die ersten zehn Fahrzeuge aus den Jahren 1986 bis 1988 sind seit 2002 verschrottet oder verkauft. Die heute noch eingesetzten Modelle haben eine Länge von 16,6 Metern und bieten dabei 34 Sitzplätze und 112 Stehplätze an. Der in den Bussen verbaute Kiepe Motor leistet 147 kW, in den älteren Modellen 105-110 kW. Der GE 112 besaß ab 1991 erstmals eine frei programmierbare Fahrzielanzeige, die bis dahin gebauten Modelle wiesen stirnseitig große Fahrzieltransparente auf, die deutlich besser lesbar waren als jene der Vorgängermodelle.

Die 29 GE 112, die heute noch im Einsatz sind, wurden alle zwischen 1989 und 1994 gebaut, wobei das letzte Modell aber erst im März 2005 in Salzburg seinen Dienst aufnahm, da es vorher in Kapfenberg im Einsatz gewesen war.

Die Busse tragen heute die Stadtbus-Nummern 200 bis 228. Zehn der Fahrzeuge haben im Herbst 2009 bereits mehr als 1 Million Kilometer zurückgelegt. Der Gräf & Stift GE 112 M 16 wird in den kommenden Jahren sukzessive durch den Solaris Trollino 18 abgelöst werden.

Quellen

  • Der Obus in Salzburg [1]
  • Gunter Mackinger: Der Obus in Salzburg, Verlag Kenning 2005, ISBN 3-933613-74-4