Grieblbrauhaus

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Das Grieblbrauhaus, auch Auböck, Gasthof Grieblbräu/Grüblbräu, heute Stadtkrug (Sigmund-Thun-Straße 1), ist ein nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existierendes Unternehmen in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Geschichte

Das als Heidenhaus bezeichnete Gebäude wies ursprünglich sechs Herbergen (Wohnungen) auf. Eine davon war stets für den Brauherrn vorgesehen. Eine erste namentliche Nennung gab es 1568 mit David Prasch. Folgende Familie werden im Zusammenhang mit dem Grieblbrauhaus erwähnt: Haidenthaler, Mödlhammer, Payrhuber und Elixhausner sowie Johann Michael Egger (senior und junior) von 1795 bis 1839, Karl Hofmann bis 1846, Johann Auböck bis 1872[1] und anschließend dessen Witwe Anna Auböck.

Die Brauerei- und Realitätenbesitzerin und Witwe Anna Auböck konnte die Brauerei, das Gasthaus und die große "Ökonomie" (einen fortschrittlichen Landwirtschaftsbetrieb seiner Zeit) ihres 1873[2] verstorbenen Ehemanns nicht mehr halten.

Im Ersten Weltkrieg war das Grieblbrauhaus für die Halleiner Bevölkerung von großer Bedeutung, da die Besitzer den Gartensaal unentgeltlich für eine "Kriegsküche" zur Verfügung stellten.

Anton Neumayr wohnte darin

Der von 1919 bis 1934 Bürgermeister von Hallein gewesene Hauptschullehrer Anton Neumayr wohnte in diesem Gebäude.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Urbanitsch in Kleinstadtbürgertum in der Habsburgermonarchie gibt jedoch als Todesjahr 1873 an)
  2. Angabe in Urbanitsch in Kleinstadtbürgertum in der Habsburgermonarchie