Gstätten

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Der Namen Gstätten leitet sich von Gestade - Ufer - ab.

In der Stadt Salzburg

Vor 1862 war ja die Salzach nicht reguliert, das heißt, der Fluss veränderte ständig seinen Lauf und Flussbett.

Wenig schlüssig sind frühere Deutungsversuche:

  • Gstätten als Abfallplatz; der Begriff "Gestätten" als Platz für Müllablagerung ist viel jünger als der Name Gestättentor.
  • Gstechat (stehendes Altwasser): Ein stehendes Altwasser konnte es aus zwei Gründen hier nicht geben: Der Städtische Arm des Almkanals mündet hier seit etwa 1350 in die Salzach. Die Salzach ist hier zu schmal für einen (dauerhaften und ausgeprägten) Altarm. Auch die ältesten Stadtpläne von Matthäus Merian (1643) zeigen hier keinen Altarm.

Siehe auch

Quelle