Hans Florey

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Hans Florey (* 1931 in Salzburg; † 10. Juli 2013) war ein österreichischer Maler, bildender Künstler und Musiker.

Leben

Hans war Sohn des evangelischen Pfarrers Gerhard Florey und dessen Gattin Hilde.

Ausbildung und Berufstätigkeit

Hans Florey studierte von 1949 bis 1954 und erwarb sein Diplom an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Sergius Pauser. Von 1950 bis 1956 folgte ein Studium mit Konzertdiplom in Querflöte an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Reznicek.

Von 1956 bis 1964 lehrte Florey am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1964 bis 1992 wirkte er als Professor für Flöte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, von 1965 bis 1973 hielt er an der genannten Hochschule Vorlesungen über Farbenlehre für Musik.

Von 1992 an lebte er in Abersee am Wolfgangsee.

Schaffen

Ausgangspunkt der Arbeiten Hans Floreys war die Tropenlehre Josef Matthias Hauers (* 1883; † 1959), des Erfinders der Zwölftonmusik. Hauer hatte in den 1920er-Jahren ein Ordnungssystem entwickelt, das die mehr als 479&nsp;001&nsp;600 möglichen Reihenfolgen der zwölf Töne durch Zusammenfassung bestimmter Eigenschaften in 44 sogenannte Tropen ("Wendungen") bringt, die nach Hauer die alten Tongeschlechter (Dur, Moll u.dgl.) ersetzen sollten. Florey verringerte die Zahl dieser Tropen auf 35, brachte sie in eine mathematisch gültige Reihung und formulierte auf mathematischer Grundlage das „ganzheitlich-harmonikale Gesetz“. Dieses legte er sowohl seinem malerischen als auch seinem kompositorischen Schaffen zugrunde.

Seit 1976 gestaltete er Personalausstellungen in Österreich, Ungarn und der Schweiz. 1977 begann er Klang-Übersetzungen seiner Farbbilder und Farbobjekte.

2008/09 widmete ihm das Salzburg Museum eine Ausstellung.

Quellen