Karl Lackenbauer

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Karl Lackenbauer (* 31. Oktober 1881 in Hallwang bei Salzburg; † um/nach 1941 in Schloss Hartheim (ermordet)) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Lackenbauer gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und hatte vier Kinder. Gemeinsam mit seiner Gattin und seinen drei Kindern (ein Sohn starb im Kindesalter) lebte er im Salzburger Stadtteil Itzling, der zu Gnigl gehörte. Den Lebensunterhalt für seine Familie verdiente Lackenbauer als Eisenbahner. Ab August 1935 befand sich Lackenbauer als Pflegling in der Landesheilanstalt. Von dort aus wurde er am 21. Mai 1941 nach Schloss Hartheim deportiert, wo er durch die NS-Euthanasie sein Leben verlor. Das genaue Todesdatum von Lackenbauer ist nicht eurierbar.

Zum Andenken an Karl Lackenbauer wurde am 14. November 2016 in der Erzherzog-Eugen-Straße Nr. 24 ein Stolperstein verlegt.

Quelle