Kollegienkirche Salzburg (Buch)

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Titelbild Buch Kollegienkirche Salzburg (Buch)

Buchtipp Kollegienkirche Salzburg (Buch), das Meisterwerk des J. B. Fischer von Erlach

Autoren: Andreas Kreul, Peter Prange, Stefan Nadler, Roland Peter Kerschbaum, Barbara Rinn, Franz Wagner, Hans-Joachim Sander, Martin Windisch, Bernhard Paradeiser, Herbert Gregor, Hermann Fuchsberger, Martin Weber, Johannes Preis, Christoph Tinzl, Christoph Sander, Elisabeth Krebs, Elisabeth Kandler-Mayr, Ulrich Leisinger, Constanze Schuler, Michael Karrer und Clemens Sedmak
Herausgeber: Ronald Gobiet
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN 978-3-7025-0730-5

Rezension 1

Ein Sachbuch, drucktechnisch und vom Inhalt her sehr gelungen

280 großformatige Seiten über nur eine Kirche? Zugegeben, einige Seiten sind in Englisch verfasst, jedoch pro Kapitel lediglich eine knappe Seite, macht aber auch etwa 20 Seiten aus. Was also bietet dieses Buch, abgesehen von sehr vielen Bildern, einige davon ganzseitig?

Nach 40 Seiten einleitendem Text von Ronald Gobiet, dem Salzburger Landeskonservator bis 2012, und Bildern der renovierten Kirche schreiben im Kapitel „der Entwurf Fischer von Erlach“ Andreas Kreul und Peter Prange, wie es zum Bauplan gekommen war. Interessante Grundrisszeichnungen von Fischer von Erlach, kolorierte Kupferstiche und Lithographien sowie alte Schwarzweißaufnahmen runden den Teil ab.

Über den Kirchenbau und seine Bedeutung finden sich dann von sechs Autoren rund 60 Seiten zu Themen wie „Bau und Ausstattung bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Spiegel der Quellen“ oder „die Stuckausstattung der Kirche“. Beispielsweise werden Querschnitte des Dachstuhls gezeigt und es sind Bilder von Details der Stuckaturarbeiten zu sehen.

Im Kapitel „die weitere Bau- und Nutzungsgeschichte“ wird die Geschichte der Kollegienkirche aufgerollt. Denkmalpflegerische Projektsteuerung wird erklärt, die Befundung und Restaurierung der Oberflächen beschrieben. In diesem Kapitel gibt es interessante Gegenüberstellungen zu sehen: Details von Stuckaturen und Kunstobjekten, wie sie vor und wie sie nach der Restaurierung aussahen. In einem eigenen Abschnitt wird die Restaurierung des barocken Tabernakels in Wort und Bild geschildert.

Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Kirche als Raum der kreativen Wandlung. Es geht um die Musikpflege in der Kirche, die Kirche als (Fest)Spielstätte und Ort theatraler Transformationen sowie die künstlerische Intervention durch Elke Maier in den Jahren 2010 und 2011.

Andreas Kreul fasst am Ende des Buches die Auswahlbibliografie chronologisch zusammen, gefolgt von den Endnoten zu den Texten.

Mozart, Tagebucheintragungen von Äbten der Erzabtei St. Peter, Drehmechanismus, Kehlbalkenlagenbilder, Stuckatur-Details, das Buch bietet vielfältige Information, interessante Bilder und stellt sich gar nicht trocken dar. Aber es ist sicherlich ein Sachbuch, das nicht jeden ansprechen wird, jedoch technisch und inhaltlich sehr gelungen ist.

Rezension 2

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