Kurt Engl

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kurt Engl (* 16. Jänner 1979 in Dorfgastein) ist ein ehemaliger alpiner Weltcup-Skiläufer aus dem Pongau.

Nach einigen mäßig erfolgreichen Jahren im Alpinen Skiweltcup, wurde der im Zivilberuf als Polizeibeamter tätige Sportler im Mai 2006 aus dem ÖSV-Kader entlassen. In der Saison 2006/07 trainierte er auf eigene Kosten um wieder den Anschluss an die Weltspitze zu finden was ihm mit einigen Starts zu Beginn der Saison 2007/08 auch vorübergehend gelang. Nachdem seine Ergebnisse aber nicht ausreichten, um wieder Aufnahme in einen ÖSV-Kader zu finden, erklärte Engl am 19. März 2008 seinen Rücktritt vom aktiven Sport.

Karriere

Erste Erfolge in der Jugend und Aufstieg in den ÖSV

Kurt Engl besuchte die Skihauptschule in Bad Gastein und startet für seinen Heimatverein WSV Dorfgastein. Im Laufe seiner Karriere spezialisierte sich der 1,80 m große Allroundsportler, der in seiner Jugend alle fünf alpinen Disziplinen fuhr, zunehmend auf die technischen Bewerbe. 1996 wurde er in den Kader des Österreichischen Skiverbandes aufgenommen. Zwei Jahre darauf gewann er die österreichische Jugendmeisterschaft im Super-G und die Bronzemedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Slalom in Megéve. Bei der darauffolgenden Junioren-WM in Pra Loup-Le Sauze belegte er hinter Klaus Kröll bzw. Massimiliano Blardone jeweils den zweiten Platz in Abfahrtslauf und Slalom. Aufgrund der Erfolge im Nachwuchsbereich durfte er in der Saison 1999/2000 bei drei Rennen im Weltcup starten, blieb dabei aber unter den Erwartungen. In der Folgesaison trat der Dorfgasteiner wieder im Europacup an, konnte sich allerdings auch dort nicht profilieren. Als einzigen Erfolg verbuchte er 2001 den Gewinn der Österreichischen Meisterschaft im Slalom vor den starken Konkurrenten Manfred Pranger und Kilian Albrecht.

Im Nahbereich der Weltspitze und Absturz

Seine ersten Weltcuppunkte holte er sich 2003 mit dem 12. Rang im Slalom in Kitzbühel und dem 18. Platz in Shigakōgen. Im Weltcupwinter 2003/04 gelangen ihm gute Ergebnisse mit zwei Top-20-Plätzen und, als beste jemals herausgefahrene Platzierung, der fünfte Rang im Slalom von St. Anton am Arlberg. Im Jahr darauf errang er mit dem achten Platz in Flachau und dem siebten Rang in Wengen nochmals zwei Top-10-Plätze, danach konnte er an diese Leistungen nicht mehr anschließen. In der Saison 2005/06 verbuchte er noch einige Starts in Weltcup-Rennen, schied jedoch zumeist aus. Seine einzige gute Platzierung erreichte er in diesem Winter mit dem 11. Platz im japanischen Shigakogen.

Eine Teilnahme an Olympischen Spielen blieb dem Gasteiner in seiner Karriere verwehrt. 2005 war er im ÖSV-Aufgebot für Bormio, schied jedoch bei seinem einzigen Start in der Alpinen Kombination aus.

Erfolge

Alpiner Skiweltcup

  • 23. Gesamtrang im Slalom-Weltcup 2004/05
  • 5. Rang im Weltcup-Slalom in St. Anton 2003/04
  • 7. Rang im Weltcup-Slalom in Flachau 2004/05
  • 8. Rang im Weltcup-Slalom in Wengen 2004/05
  • 11. Rang im Weltcup-Slalom in Shigakogen 2005/06

Nationale Meisterschaften

  • Österreichischer Jugendmeister im Super-G 1998
  • Österreichischer Meister in der Alpinen Kombination 2000
  • Österreichischer Meister im Slalom 2001 in Bad Kleinkirchheim
  • Österreichischer Vizemeister in der Alpinen Kombination 2001 in Bad Kleinirchheim

Junioren-Weltmeisterschaften

  • Weltmeister in der Alpinen Kombination 1999 in Pra Loup-Le Sauze
  • Silbermedaille in der Abfahrt 1998 in Megeve
  • Silbermedaille im Slalom 1998 in Megeve
  • Silbermedaille in der Alpinen Kombination 1999 in Pra Loup-Le Sauze
  • Bronzemedaille im Slalom 1999 in Pra Loup-Le Sauze

Weblinks