Lodronsches Sekundogenitur-Majorat

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Wappen von Paris Graf von Lodron, Fürsterzbischof von Salzburg

Die Sekundogenitur (von lat. 'secundus' „folgend, zweiter“ und genitus „geboren“) ist die vom Zweitgeborenen eines adeligen Hauses begründete Nebenlinie. Es handelt sich um eine besondere Form der Erbteilung, die dem Nachgeborenen mehr Besitz und Prestige überlässt, als es bei normalem Erbgang möglich ist.

Lodronsche Sekundogenitur

Paris Graf von Lodron, aus dem Geschlecht der Lodron, errichtete für seinen Bruder Christoph Graf Lodron (* 1639; † 1662) und seinen älteren Sohn das Lodronsche Primogenitur-Majorat, dessen Zentrum die Herrschaft Gmünd in Kärnten wurde, für den jüngeren Sohn das Lodronsche Sekundogenitur-Majorat. Zum zweiten Majorat gehörte die Hofmark Lampoding und die Hofmark Wolkersdorf.

Sitz der Verwaltung des Sekundogenitur-Fideikommisses war der Sekundogeniturpalast in Salzburg. Der Sekundogeniturpalast brannte wie auch alle umliegenden Gebäude beim Stadtbrand von 1818 ab. Geblieben ist nur eines der Tore.

Quellen