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Medizinisch-chirurgische Lehranstalt Salzburg

Die medizinisch-chirurgische Lehranstalt Salzburg war eine von 1811 bis 1875 in der Stadt Salzburg bestehende höhere Bildungseinrichtung.

Geschichte

Sie bestand zunächst (bis 1850?[1]) im Rahmen des Salzburger Lyzeums, das nach Salzburgs Anschluss an Bayern (1810) aus der Benediktineruniversität hervorgegangen war und nun ein medizinisch-chirurgisches Studium anbot. Sie verfügte (1825) über je eine Lehrkanzel für theoretische und praktische Chirurgie, für Anatomie, für Tierarznei- und gerichtliche Arzneikunde, für Anatomie, für theoretische und praktische Medizin und für theoretische und praktische Geburtshilfe.

Angeschlossen war ein Botanischer Garten.

Professoren waren u. a. Matthias Aberle, Carl Aberle und Ignaz Schumacher.

Im Zuge der Einführung des „Doktorates der gesamten Heilkunde“ wurde im Jahre 1872 in Österreich die geteilte Ausbildung zum Chirurgen – d. h. Wundarzt – einerseits und zum Arzt (Mediziner) andererseits aufgehoben und 1875 die Salzburger medizinisch-chirurgische Lehranstalt – als letzte Anstalt dieser Art – geschlossen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Aufhebung des Lyzeums