Michael Vogl

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als "Kreuzträger" in der Residenz anlässlich der Eröffnung des DomQuartiers Salzburg
mit "alternativem" Verkehrsmittel unterwegs
Fotografen-Schlacht bei den Salzburger Festspielen - Mike "greift ein"

Mag. Michael Mike Vogl ist ein Salzburger Pressefotograf, der sich Anfang 2018 mit vogl-perspektive selbständig gemacht hat.

Aus seinem Leben

Seit 1996 ist Mike Vogl nicht mehr aus dem Salzburger Pressegeschäft wegzudenken. Man kann ihn ohne Zweifel als ein Salzburger Original bezeichnen. Seine Statur ist unübersehbar und bei seiner Kleidung pflegt er einen ganz eigenen, höchst individuellen Stil. Dies gilt auch für seine Haartracht und den Bart (die Bartfarbe). Dazu kommt sein Fortbewegungsmittel, ein Quad.

Zu seiner Firmung hatte Mike seine erste Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen. Bei einem Praktikum bei der Fotoagentur Pressefoto Neumayr war er dann so richtig auf den Geschmack der Fotografen-Szene gekommen. Er blieb seither beiden treu, der Szene und seinem Praktika-Chef Franz Neumayr. Nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften in Salzburg hatte er zunächst aber einige Jahre Erfahrung im Management in der Holzindustrie gesammelt. Da ihn aber die Fotografie nie wirklich losgelassen hat, machte er sein Hobby zu seinem Beruf.

Exklusive Bilder, wie beispielsweise jenes von dem an der Salzach radelnden Arnold Schwarzenegger, machen Mike stolz. Da er ein angesehener Fotograf unter seinen Fotografenkollegen ist, tritt er jedes Jahr als Fotografen-Koordinator bei den Salzburger Festspielen auf. Die Konkurrenz unter den Fotografen ist bei solchen Auftritten natürlich immer groß, will doch jeder das beste Foto schießen. In solchen Situationen „schützt“ er die Promis vor seinen Kollegen, damit die Lage am roten Teppich nicht außer Kontrolle gerät. Die Kollegen nehmen es ihm selten persönlich und sind kaum nachtragend.

Zu den Schattenseiten seines Berufs zählt die Blendung von Cameron Diaz‘ Bodyguard von einem Laserpointer während der Dreharbeiten zum Hollywood-Streifen „Knight and Day“ in Salzburg. Der Laserstrahl ging durch die Linse seiner Kamera, direkt ins Auge und verletzte dieses. Doch zum Glück ist seine Augenverletzung gut geheilt.

2011

Der 'Objektiv-Fotopreis' wird jährlich in Wien an die besten Pressefotografen verliehen. Er ist so etwas wie das 'Qualitätsbarometer' der österreichischen Pressefotografie. 2011 wurden mehr als 650 Bilder aus ganz Österreich eingereicht und von einer 14-köpfigen Jury bewertet. Michael M. Vogl schaffte dabei den großen Durchbruch, denn sein Werk (Bild) „Höpker versus Ali“ wurde von der begeisterten Jury in der Kategorie Kunst und Kultur für den Preis nominiert[1].

2015

Im Zuge der Ereignisse der Flüchtlingsbewegung 2015 war Mike Vogl unermüdlich am Grenzübergang Saalbrücke und am Salzburger Hauptbahnhof tätig. Wie Johannes Greifeneder, Sprecher des Magistrats, den Salzburger Nachrichten[2] erzählte, hat sich vor allem das System mit färbigen Armbändern an der Grenze exzellent bewährt. "Erfunden" haben es übrigens Freiwillige - rund um den Salzburger Fotografen Mike Vogl[3]. Laut Greifeneder müsse sich nun niemand mehr ewig im Regen anstellen, die Dränglerei sei vorbei. "Die Leute warten in Zehnergruppen erst dann in Zelten an der Grenze, wenn sie wissen, dass sie gleich dran sind. Die deutsche Polizei gibt per Lautsprecher bekannt, wenn wieder eine Gruppe über die Grenze darf."

Ein Fotograf im freiwilligen Flüchtlingseinsatz

"Der Standard" brachte am 29. Oktober 2015 ein Interview mit Mike Vogl. Seit Mitte September 2015 koordiert Vogl die freiwilligen Helfer bei der Saalachbrücke Salzburg-Freilassing und in der ehemalige Autobahnmeisterei Salzburg-Mitte. Wie ist er dazu gekommen? Vogl erzählt, dass er anfangs der Flüchtlingsbewegung nur fotografiert hatte. Also er dann sehen musste, dass ein zehn Tage altes Baby mit seiner Mutter am Asphalt schlafen musste, wusste er, dass etwas geschehen muss. "Jetzt mach' ich was" sagte er sich selbst und innerhalb kürzester Zeit stand seine Freiwillingenorganisation.

Glücklich fühlt er sich jedes Mal, wenn eine Flüchtlingsfamilie ihr Ziel, Deutschland, betreten darf. Hilflose Momente, so Vogl, erlebt er keine, da die Zusammenarbeit mit den Einsatzinstitutionen, der Stadt und dem Land Salzburg extrem gut funktioniert.

Vogl, der sich zunächst drei Wochen Urlaub genommen hatte und nun nach seiner Arbeit hilft, so gut er kann, hat seither seinen Medienkonsum extrem runtergeschraubt. Für ihn ist es im Moment wichtiger, dass die Durchreise der Flüchtlinge geordnet funktioniert. Politische Querelen nimmt er nicht wahr, er hat ein gutes Einvernehmen mit der deutschen Bundespolizei[4].

Weblinks

das Fortbewegungsmittel von Mike Vogl, ein Quad, hier beim Glocknerhaus auf der Großglockner Hochalpenstraße

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle, wo auch das Bild zu sehen ist www.meinbezirk.at, abgefragt am 8. Oktober 2015
  2. Quelle 8. Oktober 2015, online, abgefragt am 8. Oktober 2015
  3. laut Information von Michael "Mike" Vogl wurden die farbigen Bänder und das System der Abfertigung mittels Bändern, Zitat: ..von meinen treuen Mitstreitern eingeführt...; Quelle posting im Facebook
  4. Quelle derstandard.at, abgefragt am 29. Oktober 2015