Red Bulls Salute

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Das Red Bulls Salute (früher: Red Bulls Face-off) ist ein internationales Eishockeyturnier, das in der Eisarena Salzburg ursprünglich als Saison-Vorbereitungsturnier abgehalten wurde. Von 2010 bis 2013 war es das Finalturnier der neu geschaffenen European Trophy. 2017 erlebte es in Garmisch-Partenkirchen ein Comeback als Einladungsturnier.


Geschichte

Das Red Bulls Salute wurde Anfang September 2005 unter dem Namen Red Bulls Face-off erstmals veranstaltet. An zwei Tagen spielten vier Mannschaften nach einem K.O.-Modus gegeneinander. Zu den Gastgebern gesellten sich bei der ersten Auflage Södertälje SK aus Schweden, der HC České Budějovice aus Tschechien und der ERC Ingolstadt (Deutschland), der das Turnier für sich entschied.

Die zweite Auflage 2006 wurde von sechs Mannschaften bestritten und ging über drei Tage, wobei die Teams an den ersten beiden Tagen zwei Spiele gegeneinander bestritten und dann am Finaltag die Platzierungen ausspielten. Als Sieger konnten sich die ZSC Lions aus Zürich feiern lassen, die im Finale den Titelträger aus Ingolstadt enttrohnten.

Im Herbst 2007 verlegte man das Turnier wegen der Teilnahme der Los Angeles Kings auf den späten September und damit auch außerhalb der eigenen Vorbereitungszeit auf die Österreichische Eishockeymeisterschaft. Neben dem NHL-Verein nahmen noch der HC Davos (CH) und Färjestads BK (S) an dem wieder zweitägigen Turnier teil, das erstmals den Namen Red Bull Salute trug. Die Kings gewannen beide Spiele, dabei das Kräftemessen mit den Roten Bullen nur knapp 7:6 und trugen sich damit in die Siegerliste des Turniers ein.

2008 wechselte Red Bull wieder zurück zum Format mit sechs Mannschaften, die in diesem Jahr erstmals in zwei Dreiergruppen eingeteilt waren und an den ersten beiden Tagen in diesen "Jeder-gegen-Jeden" spielten. Am Finaltag bestritten die beiden Gruppensieger das Finale - das der HC Sparta Prag gewann - die anderen vier Teams die Platzierungsspiele. Der Termin war für die vierte Auflage des Salute in den August vorverlegt.

Auch 2009 war das Red Bulls Salute eines der bestbesetzten Eishockeyturniere Europas. Zur fünften Auflage des Einladungsturniers kamen vom 27. August bis 30. August ZSKA Moskau aus Russland, Espoo Blues aus Finnland, die Adler Mannheim aus Deutschland, der ZSC Lions aus der Schweiz und Titelverteidiger Sparta Prag nach Salzburg. Und die Red Bulls gewannen im fünften Anlauf erstmals ihr eigenes Einladungsturnier, durch Siege gegen Zürich und Moskau in der Vorrunde und gegen Sparta Prag im Finale.

Stand das Salzburger Einladungsturnier Red Bulls Salute schon bis dahin für internationale Spitzenteams und hochklassigen Eishockeysport, so wurde dieses Highlight 2010 mit der Integration in die neu gegründete European Trophy noch einmal auf eine neue Ebene gehoben und bildete von nun an das Finale eines großen europäischen Turniers. Der Termin wurde auf Mitte Dezember verlegt. Nach insgesammt 72 Vorrundenspiele, die sich über sieben europäische Eishockeynationen erstrecken, qualifizieren sich die besten acht Teams für das Red Bulls Salute, das mit Zell am See neben dem Salzburger Volksgarten einen zweiten Austragungsort erhielt. In weiteren 12 Spielen der Finalrunde wurde um die neue European Trophy gespielt. Red Bull Salzburg holte sich durch einen 3:2-Finalsieg über Jokerit Helsinki den Sieg.

2012 fand das Finalturnier erstmals nicht in Salzburg statt, sondern wanderte nach Wien und Bratislava (Slowakei) ab. Die Zahl der an der European Trophy teilnehmenden Teams stieg von 24 auf 32. Erstmals war Red Bull Salzburg nicht für das Finalturnier gesetzt und konnte sich in der stark besetzten North Division gegen sieben anderen Gegner nicht für das Finalturnier qualifizieren.

Vorerst letztmalig fand das Turnier 2013 in Berlin statt, bevor es der neu gegründeten Champions Hockey League (CHL) wich. In diesem Jahr erreichte Salzburg zwar den zweiten Gruppenplatz, der in jeder anderen Gruppe fürs Finalturnier gereicht hätte, da man aber mit Berlin in einer Gruppe spielte und die Eisbären fürs Finale gesetzt waren, schieden die Red Bulls vor dem Finalturnier aus.

Neuauflage

Im Sommer 2017 kehrte das Red Bull Salute als Einladungsturnier für vier Mannschaften in den Spielkalender zurück. In Garmisch-Partenkirchen trafen vom 10.-12. August 2017 die beiden Red Bull Teams aus München und Salzburg auf den SC Bern und den HC Sparta Prag.

EC Red Bull Salzburg Ergebnisse der Finalturniere

16. bis 18. Dezember 2011
  • EC Red Bull Salzburg - Pardubice 2:1 (Viertelfinale)
  • EC Red Bull Salzburg - Linköpings HC 4:3 n. P. (Semifinale)
  • EC Red Bull Salzburg - Jokerit Helsinki 3:2 (Finale)


3. bis 5. September 2010
  • EC Red Bull Salzburg -HV71 Jönköping 4:5 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - Oulun Kärpät 3:6 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - TPS Turku 5:9 (Spiel um Platz 7)
27. August bis 30. August 2009
  • EC Red Bull Salzburg - ZSC Lions 5:0 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - ZSKA Moskau 4:2 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - HC Sparta Prag 3:2 n.P. (Finale)
21. August bis 24. August 2008
  • EC Red Bull Salzburg - HC Sparta Prag 3:4 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - SKA St. Petersburg 1:3 (Vorrunde)
  • EC Red Bull Salzburg - KEC Kölner Haie 3:4 n.P. (Spiel um Platz 5)
25. September und 26. September 2007
  • EC Red Bull Salzburg - L.A. Kings 6:7
  • EC Red Bull Salzburg - HC Davos 5:3
1. September bis 3. September 2006
  • EC Red Bull Salzburg - ERC Ingolstadt 4:5
  • EC Red Bull Salzburg - Skelleftea AIK 7:4
  • EC Red Bull Salzburg - Sparta Prag 1:3
1. September und 2. September 2005
  • EC Red Bull Salzburg - ERC Ingolstadt 2:3
  • EC Red Bull Salzburg - Södertälje SK 1:3

Teilnehmende Mannschaften

Neben dem EC Red Bull Salzburg nahmen an den bisherigen Turnieren folgende Teams teil:

  • 2017: EHC Red Bull München (D), SC Bern (CH), HC Sparta Prag (CZE)
  • 2013: Adler Mannheim (D), Pirati Chomutov (CZE), Bílí Tygři Liberec (CZE), Eisbären Berlin (D), ERC Ingolstadt (D), HC Slovan Bratislava (SVK), Brynäs IF (SWE), Hamburg Freezers (D), EV Zug (CH), HC Sparta Prag (CZE), Djurgårdens IF (SWE), HC Kometa Brno (CZE), Frölunda Indians (SWE), HV71 (SWE), HC CSOB Pojistovna Pardubice (CZE), Mountfield HK (CZE), Färjestads BK (SWE), JYP (FIN), Fribourg-Gottéron (CH), HC Plzeň 1929 (CZE), Helsingfors IFK (FIN), KalPa (FIN), SC Bern (CH), Luleå HF (SWE), Jokerit (FIN), Linköpings HC (SWE), Tappara (FIN), Oulun Kärpät (FIN), ZSC Lions (CH), Vienna Capitals (A), Turun Palloseura (FIN)
  • 2012: Adler Mannheim (D), Pirati Chomutov (CZE), Bílí Tygři Liberec (CZE), Eisbären Berlin (D), ERC Ingolstadt (D), HC Slovan Bratislava (SVK), Brynäs IF (SWE), Hamburg Freezers (D), EV Zug (CH), HC Sparta Prag (CZE), Djurgårdens IF (SWE), HC Kometa Brno (CZE), Frölunda Indians (SWE), HV71 (SWE), HC CSOB Pojistovna Pardubice (CZE), Mountfield HK (CZE), Färjestads BK (SWE), JYP (FIN), Fribourg-Gottéron (CH), HC Plzeň 1929 (CZE), Helsingfors IFK (FIN), KalPa (FIN), SC Bern (CH), Luleå HF (SWE), Jokerit (FIN), Linköpings HC (SWE), Tappara (FIN), Oulun Kärpät (FIN), ZSC Lions (CH), Vienna Capitals (A), Turun Palloseura (FIN)
  • 2011: Jokerit Helsinki (FIN), Luleå Hockey (SWE), Linköpings HC (SWE), HC ESOB Pojistovna Pardubice (CZE), HC Plzeò 1929 (CZE), Frölunda Indians (SWE), HC Mountfield Ceské Budìjovice (CZE)
  • 2010: Eisbären Berlin (GER), HV71 Jönköping (SWE), SC Bern (SUI), Färjestads BK (SWE), Jokerit Helsinki (FIN), Oulun Kärpät (FIN), TPS Turku (FIN)
  • 2009: ZSC Lions (SUI), HC Sparta Prag (CZE), HK ZSKA Moskau (RUS), Espoo Blues (FIN), Adler Mannheim (GER)
  • 2008: ZSC Lions (SUI), HC Sparta Prag (CZE), SKA Sankt Petersburg (RUS), KEC Kölner Haie (GER), HC Slovan Bratislava (SVK)
  • 2007: Los Angeles Kings (USA), Färjestads BK (SWE), HC Davos (SUI)
  • 2006: ERC Ingolstadt (GER), ZSC Lions (SUI), HC Sparta Prag (CZE), Jokerit Helsinki (FIN), Skellefteå AIK (SWE)

Quellen

  • Homepage des Veranstalters
  • Salzburger Nachrichten

Weblinks