Regine Dapra

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Regine Dapra[1] (* 2. Februar 1929 in Bad Hofgastein; † 25. April 2012) war eine Salzburger Malerin.

Leben

Musikalische Laufbahn

Regine wuchs in der Stadt Salzburg auf.

Von 1945 bis 1949 studierte sie Klavier an der Musikhochschule Mozarteum. Von 1949 bis 1951 besuchte sie die Meisterklasse an der Musikakademie Wien.

Bis 1959 war sie als Pianistin und Sängerin in Deutschland und der Schweiz tätig.

1960 heiratete sie den Salzburger Fotografen Dr. Josef Dapra (* 1921). Aus der Ehe ging ein Sohn hervor.

Malerei

In den 1960er-Jahren begann sie mit naiver Malerei. Damit erlangte sie in kurzer Zeit internationales Ansehen. Seit 1964 stellte sie in zahlreichen Ländern aus und gewann Anerkennung und internationale Preise.

Ihr Stil wird auch als „poetischer Realismus“ bezeichnet.

Sie selbst sagte über ihre Kunst: „Ich bemühe mich, mit meiner Malerei die Menschen mit der Natur und mit den Tieren zu versöhnen.“

Sonstiges

Mitte der 1970er-Jahre engagierte sie sich für Umweltschutz. 1982 wurde sie zusammen mit der damals in Salzburg lebenden Schauspielerin Barbara Rütting Mitbegründerin und Leiterin einer Initiative gegen Tierversuche.

Im Alter von 60 Jahren erlitt sie infolge fortgeschrittener Osteoporose einen Wirbelkörpereinbruch. Sie änderte ihre Lebensweise und wandte sie sich auch intensiv energetischen Aktivitäten (u.a. Reiki, Qì Gōng, Lichtkörper) zu.

Veröffentlichungen

  • Ich lebe mit Osteoporose. Ein Erfahrungsbericht. Mit einem Vorwort und Rezepten von Barbara Rütting. Darmstadt, Pala Verlag, 1. Aufl. 2000, 3. Aufl. 2008. ISBN: 9783895662546.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Anmerkung: Ausgehend von der Hypothese, dass der Name „Dapra” vom rätoromanischen oder italienischen Namen „da Pra” (heißt wohl: „von den Wiesen”) abzuleiten ist, wird hier die Betonung auf der zweiten Silbe – Daprà – vorgeschlagen.