Rochuskapelle (Seuchenspital St. Rochus)

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Rochuskapelle
Rochuskapelle, Altar

Die Rochuskapelle ist eine Kapelle im ehemaligen Seuchenspital St. Rochus im Salzburger Stadtteil Maxglan. Die Kapelle gehört zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Beschreibung

Im Innenhof des einstigen Seuchenspitals befindet sich eine achtseitige, nach Osten ausgerichtete Kapelle (Oktogon), die den beiden Pestheiligen Rochus und Sebastian gewidmet ist. Auffallend sind die großen, hochrechteckigen Fensteröffnungen mit steinernen Sohlbänken. Das schlichte Eingangsportal ist aus Konglomerat gefertigt. Die geschmiedeten Eisengitter öffnen nach außen. Das Pyramidendach übernimmt den achteckigen Grundriss des Gebäudes, während der gemauerte Glockenturm zur Quaderform (mit Schallfenstern) vereinfacht ist und mit einem geschwungenen Zeltdach, gekrönt von Kugel und Kreuz (vergoldet), schließt.[1]

Der klassizistische Altar der Kapelle im Innenhof des Spitales wurde 1781 von Steinmetzmeister Lorenz Valentin Stumpfegger nach Entwürfen von Wolfgang Hagenauer gefertigt. Das hochbarocke Altarblatt wurde bereits 1670 von Franz de Neve angefertigt. Es stellt die beiden Pestheiligen dar. Mit dem langsamen Erlöschen der Pestseuchen im 18. Jahrhundert wurde nach einer neuen Bestimmung für das Gebäude gesucht.

Quelle