Dorfgastein

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Karte
Karte 5632.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann/Pg. (JO)
Fläche: 54,16 km²
Geografische Koordinaten: 47° 14' 28" N
13° 06' 23" O
Höhe: 812 m ü. A.
Einwohner: 1 627 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl: 5632
Vorwahl: 0 64 33
Gemeindekennziffer: 50 405
Gliederung Gemeindegebiet: Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5632 Dorfgastein
Dorfgastein Nr. 84
Offizielle Website: www.dorfgastein.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Schachner (ÖVP)
Gemeindevertretung (2019): 17 Mitglieder:
9 ÖVP
6 SPÖ
2 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 755
1880 782
1890 770
1900 716
1910 931
1923 874
1934 966
1939 996
1951 1 143
1961 1 172
1971 1 384
1981 1 433
1991 1 481
2001 1 649
2011 1 637
2017 1 627
Karte
Pfarrkirche Dorfgastein
Volksschule Dorfgastein
Burg Klammstein
Bergstation Gipfelexpress Fulseck
Eingang zur Schauhöhle Entrische Kirche

Dorfgastein ist eine Gemeinde im Gasteinertal im Pongau.

Geografie

Geografische Lage

Dorfgastein liegt am Eingang (Norden) des Gasteinertals. Mitten durch das Gemeindesgebiet fließt die Gasteiner Ache vom Süden kommend.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 54,16 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 37,77 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 43 Einwohner/km².

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet Dorfgasteins gliedert sich in die Katastralgemeinden Dorfgastein und Klammstein.

Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortschaften unterteilt:

  • Dorfgastein 774
  • Luggau 215
  • Mayerhofen 401
  • Unterberg 259

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Geschichte

Die Gasteiner Klamm fand 1212 als Reit- und Saumpfad Erwähnung. Der Ort wurde erst 1342 als "ze Dorff" in der ältesten Gasteiner Bergordnung genannt. 1350 folgte die Gründung der "Rupertuskirche". Bis 1520 fungierte die Burg Klammstein als Verwaltungszentrum mit Sitz des erzbischöflichen Pflegers von Gastein.

1959 wurde der erste Dorfgasteiner Skilift eröffnet. Ab 1960 folgte die Errichtung eines Straßentunnels unterhalb der Burgruine Klammstein und im Dezember 1972 die Eröffnung des Klammstraßentunnels.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Dorfgastein

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Dorfgastein

Wappen

Am 21. Mai 1952 wurde der Gemeinde Dorfgastein durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In Rot eine von zwei goldenen Kugeln begleitete goldene Spitze. Die Spitze ist belegt mit einer roten Kugel.

Dabei erinnert die goldene Spitze an das Wappen der Herren von Goldegg, die auf dem Gemeindegebiet die Burg Klammstein errichteten, die Kugeln entstammen dem Wappen des Benediktinenstifts auf dem Nonnberg, dem Grundherr im Gemeindeteil Unterberg.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Dorfgastein
  • Kurt Engl (* Dorfgastein), alpiner Skiläufer
  • Wilhelm Köstinger jun. (* Dorfgastein), Sohn von Wilhelm Köstinger sen., lag bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck nach dem Sprungbewerb der Nordischen Kombination auf Rang fünf und belegte schlussendlich den zehnten Platz. Nach einem Sturz bei den Weltmeisterschaften von 1966 beendete der Dorfgasteiner seine Karriere. 1976 sprach Willi Köstinger jun. bei den Spielen von Innsbruck den Olympischen Eid der Funktionäre. Heute lebt er in Seefeld in Tirol.
  • Wilhelm Köstinger sen. (* Dorfgastein), nahm an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen teil und belegte als bester Österreicher den 15. Platz in der Nordischen Kombination.
 Bilder von Personen aus Dorfgastein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Bilder

 Dorfgastein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

Weblinks

Fußnoten

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
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