Schartenwall

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Bürgermeisterloch im Schartenwall auf der Mönchsbergscharte
Lage des Schartenwall auf Googlemaps
Schartenwall auf der Mönchsbergscharte

Der Schartenwall ist eine Wallmauer auf der Mönchsbergscharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und dem Festungsberg.

Geschichte

Die Scharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und Festungsberg war eine militärische Schwachstelle, über die ein Feind von Süden her vergleichsweise leicht in die Altstadt hätte eindringen oder auf die Festung Hohensalzburg hätte vorrücken können. Um 1480 erbaute die Stadt unterhalb der Katze auch eine Stadtmauer mit einem Tor quer über die Scharte. Diese verschwanden, als 1635 Fürsterzbischof Lodron die große Wallmauer errichten lies, um den Sattel zur Gänze zu sperren. [1]

Beschreibung

Der Schartenwall hat eine Länge von etwa 120 Metern, ist zwischen sechs und neun Metern mächtig und hat etwa in der Mitte, beim Bürgermeisterloch, eine Höhe von etwa acht Metern.

Der Schartenwall bildet ein Vorwerk zur Verteidigung der Festung Hohensalzburg. Auf dem Wall stand früher das Äußere Schartentor, dahinter folgen das Innere Schartentor und die Katze.

Am Schartenwall ist eine Inschrift angebracht:

"Hoc vallo vallem clausit Paris e(x) com(itibus) Lodroni Arch(iepiscopus) 1635"
"Durch diesen Wall verschloss das Tal Fürst und Bischof Paris aus dem Geschlecht der Lodron"

Bilder

 Schartenwall – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

  • anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 27. April 1913
  • Abgerufen von „http://www.sn.at/wiki/index.php?title=Schartenwall&oldid=1020490