Wildshut

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Wildshut ist eine Katastralgemeinde und Ortschaft in der Innviertler Gemeinde St. Pantaleon im Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich.

Geschichte

Wildshut gehörte von 1816 bis 1850 zum Herzogtum Salzburg.

Das Schloss Wildshut wurde 1115 erstmals gemeinsam mit dem Schlossherrn Albert de Hutte als castrum Hutte urkundlich genannt. 1387 wurden die Herren von Wylczhut urkundlich erwähnt. Damals existierte am heutigen Standort bereits eine Burg. Sie diente den Herzögen von Bayern als Jagdschloss und lag an der Grenze des Herzogtums Bayern zum Erzbistum Salzburg. 1402 wurde sie Sitz des Landgerichts im Weilhart, die Familie der Nußdorfer erhielt sie als Lehen. Um das Jahr 1500 wurde die Burg wieder von den bayrischen Herzögen übernommen, die mehrere Umbauten in Auftrag gaben. Die Verwaltung erfolgte durch Pfleger. Im 17. Jahrhundert waren die Wohnverhältnisse in der Burg so schlecht, dass die Pfleger die Pflegschaft von ihren eigenen Schlössern aus durchführen durften.

Nach der Übergabe des Innviertels 1779 an Österreich wurde im Schloss ein eigenständiges Kreisgericht Wildshut untergebracht. Von 1810 bis 1816 war es dem salzburgischen Landgericht Laufen unterstellt und wurde danach wieder selbständig.

Bis 2002 war im Schloss das Bezirksgericht Wildshut untergebracht. Nach der Auflösung wurde das Schloss an Georg Florens Traugott verkauft, der es vorbildlich und umfassend renovieren ließ. Heute dient das Schloss zu Wohnzwecken und als Veranstaltungsort.

Heute betreibt die Stieglbrauerei das Gut Wildshut.

Quellen