Basteiweg

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Basteiweg entlang der Wehrmauer am Kapuzinerberg.
Übersicht Kapuzinerberg

Der Basteiweg ist ein historischer Weg auf dem Kapuzinerberg in der Stadt Salzburg, der entlang der Lodronschen Wehrmauer im Süden und im Osten des Berges bis zum Franziski-Schlössl führt.

Geschichte

Ursprünglich bestand hinter den Wehrmauern des Berges ein Fußweg mit zum Teil sehr steilen Treppen für fürsterzbischöfliche Soldaten.[1].

Auf mehrfache und immer wiederkehrende Anregung von Salzburgern (seit etwa 1865) wurde 1927 vom Stadtverein Salzburg die Planung eines Höhenweges vorgelegt.[2] [3] und 1929 ein erstes größeres Teilstück der Öffentlichkeit zur Benützung übergeben. [4] [5] [6] 1932 wurde der Basteiweg - finanziert aus Spenden der Bevölkerung und unter Tatkräftiger Mitwirkung der Pioniere - fertiggestellt. [7] [8] 1936 wurde er von der Stadtgemeinde Salzburg übernommen.

Der in Folge verfallende Weg (bzw. morsche Teile der hölzernen Stufen und der hölzernen Geländer wurden auf Ersuchen seitens des Stadtvereines im Frühjahr 1958 bis Herbst 1959 "sehr schön wieder instand gesetzt"[9]. In der weiteren Folge erneuerten sowohl Alpenverein als auch die Stadtgemeinde Salzburg den Weg mehrmals.

Der Weg folgt abseits der Spaur-Villen im Wesentlichen der Stadtmauer auf dem Berg (erbaut unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron).

Beschreibung

Zu erreichen ist der Basteiweg entweder vom Platzl über die Imbergstiege oder von der Linzer Gasse über den Stefan-Zweig-Weg. Der Weg führt von der Hettwer-Bastei unterhalb des Kapuzinerklosters dem Verlauf der Wehrmauern und Wachtürme entlang der Süd- und Ostseite des Kapuzinerberges zum Franziski-Schlössl und endet dort nahe dem höchsten Punkt des Berges. Der Weg ist etwa 1,7 Kilometer lang und führt zumeist auf einen schmalen Pfad über steile Trittstufen oder (fast zugewachsene) Wegeschlingen.

Der Weg entlang der Wehrmauer ist allerdings durch die vier gründerzeitlichen Bauten um die Spaur-Villa nicht begehbar, da er privat genutzt wird. Denkbar wäre hier ein Lückenschluss an der Außenseite der Wehrmauer oder am Fuß derselben. Derzeit führt der Weg oberhalb um diese gründerzeitlichen Bauten herum, was einen Umweg bedeutet und viele zusätzliche Höhenmeter. Es bestehen derzeit im Raum der Spaur-Villa steile An- und Abstiege.

Der Rückweg vom Franziski-Schlössl zum Kapuzinerkloster kann entweder über den Stefan-Zweig-Weg (asphaltiert, etwa 1,5 Kilometer) führen, oder über andere breite oder weniger breite historische Wanderwege des Berges.

Trittsicherheit ist erforderlich, es besteht im Herbst Rutschgefahr durch Laub und im Winter durch Eis und Schnee. Im Winter wird der Weg weder gestreut noch geräumt. Die Begehung des Basteiweges erfolgt - wie bei allen Wanderwegen in und außerhalb der Stadt Salzburg naturgemäß auf eigene Gefahr.[10]

Sehenswertes

Der Basteiweg bietet schöne Aussichtsmöglichkeiten auf:

Einkehr

  • Franziski-Schlössl

Weblinks

Quellen

  • Quelle ist der Originalartikel, der ursprünglich von einem nun anonymen Benutzer als erster Bearbeiter erstellt wurde. Näheres siehe hier;

Einzelnachweise

  1. salzburg-altstadt.at/Basteiweg
  2. ANNO, Salzburger Volksblatt, 24. Mai 1927
  3. ANNO, Salzburger Volksblatt, 8. März 1929
  4. ANNO, Salzburger Volksblatt, 23. Juli 1929]
  5. ANNO, Salzburger Chronik, 23. Mai 1930
  6. ANNO, Salzburger Chronik, 20. Juni 1931
  7. ANNO, Salzburger Volksblatt, 2. Juli 1932
  8. ANNO, Salzburger Volksblatt, 4. April 1936
  9. Quelle Bastei, Sondernummer zum 100jährigen Bestehens des Stadtvereins Salzburg, 1962, Seite 8
  10. www.alpintouren.com/Basteiweg