Benediktinerkloster Andechs

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Kloster Andechs-Fliegeraufnahme aus den 1950er-Jahren
Benediktinerklosterkirche Andechs, Südansicht
Andechs, Altaransicht der Wallfahrtskirche

Das Benediktinerkloster Andechs ist heute Teil der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs.

Geschichte

Das Kloster wurde 1455 durch Herzog Albrecht III. von Bayern-München gegründet, um einen 1388 hier wieder aufgefundenen bedeutenden Reliquienschatz aufzunehmen. Die 1423 bis 1427 erbaute und ab 1751 von Johann Baptist Zimmermann im Rokokostil umgestaltete Klosterkirche Andechs war zunächst als Wallfahrtskirche errichtet worden. 1803 wurde das Kloster säkularisiert, 1846 erwarb König Ludwig I. von Bayern die Gebäude und Güter des ehemaligen Klosters Andechs und stiftete es 1850 der von ihm gegründeten Benediktiner-Abtei St. Bonifaz in München.

Die Wallfahrt nach Andechs ist neben der Wallfahrt nach Altötting die bedeutenste in Bayern. Die Wirtschaftsbetriebe finanzieren die Abtei München und Andechs. Größter Wirtschaftsbetrieb ist die Klosterbrauerei Andechs. Sie ist heute in Deutschland die größte authentische Klosterbrauerei, die eine Ordensgemeinschaft konzernunabhängig führt. Gebraut und abgefüllt wird nur vor Ort in Andechs.

Salzburgbezug

Wie viele Benediktinerklöster im süddeutschen Raum versorgte das Kloster Andechs die Benediktineruniversität Salzburg mit akademischen Personal.

Aus dem Kloster Andechs kamen u.a.

Bildergalerie

Quelle