Beschrankte Bahnübergänge in Salzburg-Aigen

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Bis in die 1980er Jahre gab es mehrere beschrankte Bahnübergänge in Salzburg-Aigen.

Geschichte

Übergang Traunstraße - Mandlgasse

Bevor dieser beschrankte Bahnübergang aufgelassen wurde und heute nur mehr als Rad- und Fußwegunterführung besteht, hieß die Straße bis zur Kreuzung mit der Aigner Straße durchgehend Traunstraße.

Dieser Bahnübergang war, wie alle anderen im Bereich von Salzburg-Aigen, sehr häufig geschlossen, passieren doch hier die Züge der Westbahn beziehungsweise der Giselabahn die Gleise. Oft gingen die Schranken auf und sofort wieder zu und Fahrzeuge mussten abermals warten. Da er sich auch im Bereich des Bahnhofs Aigen befand, der früher auch noch als Güterumschlagsbahnhof genutzt wurde, gab es auch viele Rangierfahrten.

Besonders ärgerlich war der geschlossene Schranken, wenn man dann in 200 Meter Entfernung den E-Wagen in die Haltestelle Überfuhrstraße einfahren sah, aber wegen des geschlossenen Schranken ihn nicht mehr erreichte.

Übergang Gyllenstormstraße - Bahnhof Aigen

Am schlimmsten, was 'geschlossen' anbelangte, war der Bahnübergang direkt im Gelände des Bahnhofs Aigen. Durch erwähnte Rangierfahrten sowie den regulären Zugbetrieb war dieser Schranken fast immer geschlossen.

Übergang Aigner Straße im Bereich des Friedhofs

Neben dem heutigen Gasthaus Bliemgut gab es, bevor die Aigner Straße verlegt wurde, unmittelbar neben dem heutigen Gasthof einen beschrankten Bahnübergang. Dieser erwies ist immer wieder als Nadelöhr für die Stadtbusse. Als man in den 1980er-Jahren mit verschiedenen technischen Überbrückungshilfen für die mit Strom betriebenen Obusse experimentierte (unter anderem mit "selbstfahrenden" Obusse mittels Zusatzbatterie), blieben immer wieder Obusse im Bereich der Gleise stecken. Erstmals am 7. Juni 1983 ermöglichte der Einsatz von Batterienotfahranlagen die Kreuzung der Obuslinie 7 mit dieser Bahnstrecke Salzburg-Bischofshofen und somit die Elektrifizierung der Linie.

Quellen