Bildungshaus St. Virgil

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St. Virgil, 2016
Karte
Außenaufnahme

Das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg-Aigen ist ein Haus der Erwachsenenbildung, ein Konferenzzentrum und Hotelbetrieb. Es ist nach dem Salzburger Bischof Virgil, einem der Schutzpatrone Salzburgs, benannt.

Geschichte

Es wurde 1968 bis 1976 nach Plänen von Wilhelm Holzbauer unter den Erzbischöfen Andreas Rohracher, Eduard Macheiner und Karl Berg aus Mitteln der Erzdiözese Salzburg errichtet. Die Eröffnung fand am 1. Mai 1976 durch Erzbischof Dr. Karl Berg im Beisein von Kardinal Dr. Franz König, Landeshauptmann Dr. Hans Lechner und Bürgermeister Heinrich Salfenauer statt.

Im Jahr der Infektionskrankheit Covid-19 (Corona Virus) musste Wirtschaftsdirektor Reinhard Weinmüller seine rund 60 Mitarbeiter bis Ende September 2020 in Kurzarbeit schicken. Das Bildungshaus als Unternehmen rechnete im August mit 30 bis 40 Prozent weniger Umsatz für das Jahr 2020. In Zahlen ausgedrückt, bis Jahresende bis zu 800.000 Euro an Einnahmen. In den letzten Jahren setzte St. Virgil vier Millionen Euro im Jahr um und erhielt Zuschüsse bis zu 800.000 Euro von der Erzdiözese.[1]

Rektoren

St. Virgil als Hotel- und Seminarbetrieb

83 Zimmer befinden sich im Hauptgebäude St. Virgil und im 100 Meter entfernt gelegenen Gästehaus St. Rupert. Im Haupthaus gibt es ein Restaurant mit einer Bar sowie Veranstaltungsäle.

Kunstwerke

Kunst am Bau

Plastik von Josef Zenzmaier.
Yrsa von Leistner: Weltreglionen

Im Gebäude befinden sich Arbeiten zeitgenössischer Künstler:

  • Im Foyer befindet sich eine Plastik des hl. Virgil von Josef Zenzmaier.
  • Die Emmaus-Kapelle hat ein gesamtflächiges Wandbild Emmaus von Josef Mikl.
  • Das Pendant zur Kapelle bei der Eingangsfassade ist das Lernatelier, das mit einem 180 Quadratmeter großen Wandbild Das Wirken des Geistes von Peter Pongratz gestaltet ist.
  • Wolfgang Hollegha schuf 1979 ein Bild von einem betenden Menschen für die Pfarrkirche zum heiligen Ulrich in Unternberg, welches wegen mangelnder Akzeptanz durch die Pfarrgemeinde als Leihgabe in St. Virgil ist.
  • Der Meditationsraum wurde von Inge Dick gestaltet.
  • Im Vorraum der Hauskapelle befindet sich der Kreuzweg von Pier Ragnhild Eckhoff.
  • Im Seminarraum 2 befindet sich eine farbenprächtige Collage von Karl-Hartwig Kaltner.
  • Ruth Leibnitz schuf die Bronze-Stele 'Kain und Abel 72'.
  • Die Applikationen im Speisesaal zu den Themen Lilien auf dem Felde und Vögel des Himmels sind von Gerti Fröhlich.

Skulpturenpark

Die Skulpturen im Park stammen von Yrsa von Leistner, Janez Lenassi, Milos Chlupac, Christoph Loos, Makoto Fujiwara, Maria Heinrich, Renate Streck, Rocca Mariangela, Beatrice Vogler, Jachen Ulrich Könz, Karl Ziegele, Eva Schmid, Miloslav Chlupáč, Gabriele Berger, Werner Sauer, Anna Mercedes Montana, Claudia Amman, Katharina Bürgi, Hartwig R. Mülleitner, Ben Siebenrock und Renate Georgi.

Kunstraum St. Virgil

Im Kunstraum finden Ausstellungen statt. Zum Kurator wurde Hubert Nitsch bestellt. Der Kardinal-König-Kunstpreis wird im Kunstraum St. Virgil ausgestellt.

Bildergalerie

weitere Bilder

 Bildungshaus St. Virgil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.sn.at, 17. August 2020
  2. Salzburger Nachrichten, 18. Juni 2020