Buchrückenpflasterung

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Buchrückenpflasterung am Weg zur Bockhartscharte

Eine Buchrückenpflasterung ist eine Wegbefestigung mittels Steinplatten, die aneinander gereiht, vertikal in das Erdreich eingelassen wurden und somit ein Strukturelement des Wegebaues darstellen.

Beschreibung

Das Aussehen dieser Pflasterungsform bestimmte ihren Namen. Die im Wegverlauf sichtbaren Kanten der vertikal in den Boden eingesetzten Steinplatten ergeben ein Muster, das an aneinandergereihte Buchrücken erinnert. Diese Wegbefestigungsform ermöglicht Trittsicherheit für Mensch und Tier und findet sich heute noch auf alpinen Wegen und auf Saumpfaden. Der Fußweg, der von Kolm-Saigurn auf die Bockhartscharte führt, weist dieses Muster stellenweise ebenso auf wie der Weg, der vom Naßfeld Richtung Unterer Bockhartsee führt. Auf beiden Wegen wurden aufgrund des Goldbergbau u.a. im Bereich des Großen Silberpfennigs und der Erzwies wie auch auf Saumwegen häufig schwere Traglasten befördert. Diese Pflasterungsart findet sich daher auch heute noch stellenweise auf diesem oder jenen Saumpfad, wie am Mallnitzer Tauern oder am Korntauern, wo die Trittsicherheit der Tragtiere wie das Noriker Pferd oder das Haflinger Pferd für Überleben und Erfolg von Mensch und Tier entscheidend waren.

Quellen