Eisenhut

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Blauer Eisenhut, Hundstein
Rispeneisenhut, Ferleitental

Der Eisenhut ist ein heimisches Hahnenfußgewächs, das zu den im Bundesland Salzburg vorkommenden Giftpflanzen und auch zu den Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern zählt.

Unterarten

Gemeinsame Eigenschaften

Sie kommen bis in höhere Lagen der Alpen vor und enthalten neben anderen Stoffen das Alkaloid Aconitin. Es handelt sich dabei um eines der stärksten, tödlich wirkenden Pflanzengifte, das auch durch unverletzte Haut in den Körper eindringen kann. Der Blaue Eisenhut ist auch ein sog. Weideanzeiger, der im Umfeld von Lägerfluren vorkommt.

Bemerkenswertes

Im Nationalpark Hohe Tauern hat sich die Hummelart Bombus gestaeckeri auf diese Blütenpflanze spezialisiert. Sie besucht ausschließlich den Eisenhut. Für Entwicklung und Überleben benötigt sie mehrere Eisenhutarten in erreichbarer Nähe.

Quellen

  • Dieter Podlech: „Heilpflanzen“, GU Gräfe und Unzer Naturführer
  • Bruno P. Kremer: „Was blüht in den Alpen?“, KOSMOS naturführer, 2001, Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co, Stuttgart
  • Richard Willfort: „Gesundheit durch Heilkräuter“, Rudolf Träuner Verlag, Linz/D., 6. Auflage 1964
  • Nationalpark Hohe Tauern Magazin, Ausgabe Kärnten 02/2014, S. 10