Ferdinand Krackowizer junior (Forstmeister)

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Oberforstrat Dipl.-Ing. Ferdinand Krackowizer junior (* 4. März 1908 in der Stadt Salzburg; † 18. Dezember 1968 ebenda)[1] war Forstmeister.

Leben

Ferdinand Krackowizer war der Sohn des Forstrats von Grubegg-Hinterberg in Bad Mitterndorf[2][3], Ferdinand Krackowizer (* 1878; † 1962) und seiner Frau Franziska, geborene Engl (* 1881; † 1949). Der Oberforstrat von Großreifling[4] im Ennstal, Josef Suppin (* 1904; † 1991) war sein Schwager.

Am 13. März 1954 heiratete er in Admont die Buchhalterin Hermine Kiridus (* 20. Jänner 1917 in Frohnleiten, Steiermark; † 4. Dezember 1968 in Bad Aussee[5], Steiermark). Die Ehe blieb kinderlos.

Er war Forstmeister in Wildalpen[6], Molln und Bad Mitterndorf.

Er war im Zweiten Weltkrieg Teilnehmer des Russlandfeldzuges, wo er in lange russische Gefangenschaft geriet und erst im Herbst 1948 von der Gefangenschaft, gesundheitlich sehr geschwächt, zurück nach Bad Mitterndorf, kam. Er wurde mit dem Goldenen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Er übernahm die Forstverwaltung Mitterndorf nahtlos von seinem Vater, was keine alltägliche Vorgangsweise bei den Österreichischen Bundesforsten war, jedoch war seine Qualifizierung unbestritten.

Er verstarb noch in der aktiven Laufbahn.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XVIII, S. 63.
  2. siehe Ennstalwiki → enns:Bad Mitterndorf
  3. Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesternwiki des Salzburgwikis
  4. siehe Ennstalwiki → enns:Großreifling
  5. siehe Ennstalwiki → enns:Bad Aussee
  6. siehe Ennstalwiki → enns:Wildalpen