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Krackowizer

Der Artikel Krackowizer gibt einen Abriss der Familie sowie verschiedener Mitglieder dieser Familie, die mit Salzburg in Bezug standen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die nachstehend anführten Mitglieder der Familie Krackowizer stammen vom Urvater Paul Khrakhowizer aus Leopoldschlag im nördlichen Mühlviertel, Oberösterreich (OÖ)., ab (* 1599; † 19. April 1671, Fleischauer). Berühmtester Ahne aus dieser Familie ist Dr. Ernst Krackowizer (* 1821; † 1875 in den Vereinigten Staaten von Amerika), der in den USA ein berühmter Chirurg war. Eine seiner Töchter, Marie Anna, heiratete Franz Boas, einen bedeutenden deutsch-US-amerikanischen Ethnologen.

Etwa zehn Kilometer nördlich der Grenze Mühlviertel-Österreich - Tschechien gibt es iIn der kleinen Gemeinde Omlenice gibt es den Weiler "Krakovice" (Krakowitz), heute eine Pension. Der Urvater der Familie, Paul Khrakhowizer, stammte aus Leopoldschlag im nördlichen Mühlviertel, etwa 20 km südöstlich von Krakovice.

Salzburg-Krackowizer

Weitere Krackowizer mit Salzburg-Bezug

  • Ferdinand Krackowizer (Heimatforscher) (11. Dezember 1851 in Gmunden, OÖ.; † 29. Juni 1929 ebenda), Historiker und Bürgermeister von Gmunden
  • Franz Stefan Krackowizer (* 6. November 1817 in Spital an der Phyrn, OÖ.; † 18. November 1893 in Salzburg), Maler und Grafiker
    • Kinder aus zweiter Ehe: Johann Baptist Max Krackowizer (* 29. Jänner 1876 in Salzburg): Staatsgewerbeschule in Salzburg, 1891 Praktikum beim Architekt Loidolt in Salzburg; sein Bruder Karl Franz Krackowizer (* 8. Juni 1881 in Salzburg)
  • Ferdinand Krackowizer (Forstmeister) (* 9. Juni 1878 in Gmunden, OÖ.; † 28. Juli 1962 in Bad Mitterndorf, Steiermark), dessen Kinder waren
    • Gertrude Krackowizer (* 8. Juni 1906 in Ebensee, OÖ.; † 4. Mai 1981 in Salzburg): sie besuchte die Volksschule in Bramberg im Pinzgau, die Lehrerbildungsanstalt in Schloss Goldenstein und war seit 28. Juni 1936 mit Oberforstrat Dipl.-Ing. Josef Suppin (* 25. Juni 1904 in Kleinarl; † 9. Dezember 1991) verheiratet
    • Ferdinand Krackowizer (* 4. März 1908 in Salzburg; † 18. Dezember 1968 ebenda), Dipl.-Ing., war Oberforstrat der österreichischen Bundesforste, seine Ehe blieb kinderlos;
  • Friederike Krackowizer (* 16. Oktober 1890 in Langwies; † 26. Oktober 1962 in Linz), Lehrerin, Nachfahrin des Begründers der Krackowizer, Paul Krackowizer, 1599 in Leopoldschlag, Mühlviertel, OÖ. (siehe ganz oben); Friederike war verheiratet mit Dr. Franz Stoiber (* 19. September 1885 in Schwanenstadt, OÖ.; † 11. April 1953 in Linz), Rechtsanwalt

Personen, die mit den Salzburger Krackowizer verwandt sind

  • Otto Scholz, Offizier beim k.u.k. Infanterieregiment Nr. 75
  • Friedrich Simony[1], Univ.-Prof. Dr., Professor der Geografie und Vorstand des Geografischen Instituts der Universität Wien und Erforscher des Dachsteinmassivs, ∞ (2. August 1851) mit Amalie Katharina Krackowizer (* 2. Juli 1821 in Wels, OÖ.; † 14. Mai 1877 in Wien)

Sonstige Krackowizer, weiterer Linien, mit Salzburg-Bezug

  • Karl Krackowitzer, (* 3. Oktober 1792 in Enns, OÖ.; † 23. Juli 1867 in Salzburg), Amtsbote
→ sein Sohn Anton Karl (* 11. Mai 1841 in Salzburg) ∞ Anna Prähauser, Fleischhauerstochter aus Hallein (acht Kinder, alle in Salzburg zur Welt gekommen)

Sonstige Krackowizer, Kurzportraits

  • Hermann Krackowizer (* 18. August 1846 in Wels; † 19. Mai 1914 in Linz), Architekt, Studium an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und Stuttgart (beide Deutschland), Ingenieur der Rudolfsbahn]] Abschnitt Steyr - Losenstein, Bauleiter des Architekten Otto Thienemann in Wien, Chefarchitekt der Militärbaugesellschaft, 1874 selbständiger Architekt, seit den 1880er Jahren in Linz[2];
  • Dr. Josef Krackowizer (* 14. Dezember 1814 in Spital am Pyhrn; † 23. Februar 1900), Dr., Arzt und Entomologe; Studium der Medizin an den Universitäten Wien und Pavia (Italien), 1842 Promotion zum Dr.med., praktischer Arzt in Sierning, 1850 Stadtarzt in Steyr, Ehrenbürger der Stadt Steyr[2];
  • Mag. Stephan Krackowizer (* 27. April 1817 in Spital am Pyhrn; † 15. Mai 1883 in Hoboken, New York, Amerika), Mag., 1840 erwarb er in Pest (Ungarn) das Diplom eines Magisters der Pharmazie, 1851 - 1864 Gesellschafter der chemischen Produkten- und Zündwarenfabrik in Pottenstein, Erfinder der chemischen Zündhölzchen (?), 1865 Auswanderung nach Amerika, Leiter eines Bergwerks in Neu-Braunschweig, Chemiker in New York[2];

Literatur

  • Ferdinand Krackowizer: Franz Berger, Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns. Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800, Passau und Linz, 1931, 170f (Hermann Krackowizer), 171 (Stephan Krackowizer und Josef Krackowizer)

Weblinks

Quellen

  • Peter Krackowizer: Stammbaum der Familie
  • ANNO, (Linzer)Tages-Post, Ausgabe vom 12. Dezember 1893, Seite 3

Einzelnachweise

  1. siehe Ennstalwiki → enns:Johann Oskar Friedrich Simony
  2. 2,0 2,1 2,2 Quelle: Krackowizer, Ferdinand; Berger, Franz: Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns. Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800, Passau und Linz, 1931