Krackowizer

Aus Salzburgwiki
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Datei:Ernst Nepomuk Krackowizer.jpg
Ernst Nepomuk Krackowizer, österreichischer Revolutionär von 1848 und Chirurg in den USA.

Der Artikel Krackowizer gibt einen Abriss der Familie sowie verschiedener Mitglieder dieser Familie, die mit Salzburg in Bezug standen.

Allgemeines

Die nachstehend anführten Mitglieder der Familie Krackowizer stammten vom Urvater Paul Khrakhowizer (* 1599; † 19. April 1671, Fleischhauer) aus Leopoldschlag im nördlichen Mühlviertel, Oberösterreich, ab. Berühmtester Ahne aus dieser Familie ist Dr. Ernst Krackowizer (* 1821; † 1875 in den Vereinigten Staaten von Amerika), ein Teilnehmer der Revolution 1848, der in den USA ein berühmter Chirurg war. Eine seiner Töchter, Marie Anna, heiratete Franz Boas, einen bedeutenden deutsch-US-amerikanischen Ethnologen.

Etwa zehn Kilometer nördlich der Grenze Mühlviertel zu Tschechien gibt es in der kleinen Gemeinde Omlenice den Weiler "Krakovice" (Krakowitz), heute eine Pension. Der Urvater der Familie, Paul Khrakhowizer, stammte aus Leopoldschlag im nördlichen Mühlviertel, etwa 20 km südöstlich von Krakovice.

Krackowizer mit Salzburgbezug

Weitere Krackowizer mit Salzburg-Bezug

Personen, die mit den Salzburger Krackowizer verwandt sind

Univ.-Prof. Dr. Johann Oskar Friedrich Simony mit seiner Gattin Amalia, geborene Krackowizer; Simony gilt als der Erforscher des Dachsteinmassivs.

Sonstige Krackowizer, weiterer Linien, mit Salzburg-Bezug

Ein Salzburger Familienzweig:

Franz Karl Krackowizer hatte fünf Schwestern und vier Brüder. Einer seiner Kinder war
Karl Krackowizer hatte sechs Schwestern und sechs Brüder; Karl und Theresia hatten

Sonstige Krackowizer, Kurzportraits

  • Hermann Krackowizer (* 18. August 1846 in Wels; † 19. Mai 1914 in Linz), Architekt, Studium an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und Stuttgart (beide Deutschland), Ingenieur der Rudolfsbahn Abschnitt Steyr - Losenstein, Bauleiter des Architekten Otto Thienemann in Wien, Chefarchitekt der Militärbaugesellschaft, 1874 selbständiger Architekt, seit den 1880er-Jahren in Linz[3];
  • Dr. Josef Krackowizer (* 14. Dezember 1814 in Spital am Pyhrn; † 23. Februar 1900), Dr., Arzt und Entomologe; Studium der Medizin an den Universitäten Wien und Pavia (Italien), 1842 Promotion zum Dr.med., praktischer Arzt in Sierning, 1850 Stadtarzt in Steyr, Ehrenbürger der Stadt Steyr[3];
  • Mag. Stephan Krackowizer (* 27. April 1817 in Spital am Pyhrn, OÖ.; † 15. Mai 1883 in Hoboken, New York, USA), Mag., 1840 erwarb er in Pest (Ungarn) das Diplom eines Magisters der Pharmazie, 18511864 Gesellschafter der chemischen Produkten- und Zündwarenfabrik in Pottenstein, ., Erfinder der chemischen Zündhölzchen (?), 1865 Auswanderung nach Amerika, Leiter eines Bergwerks in Neu-Braunschweig, Chemiker in New York[3];

Trivia

Im Welser Stadtmuseum gab es nach dem Zweiten Weltkrieg ein "Krackowizer-Zimmer".[4]

Literatur

  • Ferdinand Krackowizer: Franz Berger, Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns. Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800, Passau und Linz, 1931, 170f (Hermann Krackowizer), 171 (Stephan Krackowizer und Josef Krackowizer)

Weblinks

Quellen

  • Peter Krackowizer, Stammbaum der Familie
  • ANNO, (Linzer)Tages-Post, Ausgabe vom 12. Dezember 1893, Seite 3

Einzelnachweise

  1. siehe Ennstalwiki → enns:Johann Oskar Friedrich Simony
  2. siehe Ennstalwiki → enns:St. Gallen
  3. 3,0 3,1 3,2 Krackowizer, Ferdinand; Berger, Franz: Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns. Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800, Passau und Linz, 1931
  4. ANNO, Oberösterreichische Nachrichten, Ausgabe vom 4. September 1948, Seite 18