Günther E. Thüry

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Univ.-Lektor Dr. h.c. Lic. phil. Günther Emerich Thüry (* 1950 in Wien) ist ein österreichischer Altertumswissenschafter mit Schwerpunkt auf Provinzialrömischer Archäologie.

Leben

Günther Thüry studierte Ur- und Frühgeschichte, Latein und Altgriechisch an den Universitäten Tübingen und Basel (1977 Lic. phil.).

Er lehrt seit 1980 als Universitäts-Lektor an der Abteilung Alte Geschichte am Fachbereich Altertumswissenschaften der Universität Salzburg und ist Gymnasiallehrer am Max-Planck-Gymnasium Böblingen (Württemberg). Daneben hielt er etwa Lehrveranstaltungen an den Universitäten Basel, Wien und Leipzig, ist in der Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung tätig und hat er in Österreich, Deutschland und Ungarn zahlreiche Ausstellungen konzipiert und organisiert.

Schriften

Thürys zahlreiche Publikationen, darunter fünf Bücher, spannen sich vom Schulbuch über populärwissenschaftliche Schriften bis hin zu fachwissenschaftlichen Beiträgen. Salzburgbezug haben z. B.

  • Epigraphische Notizen aus dem römischen Salzburg, in: Nachrichtenblatt der Archäologischen Gesellschaft Steiermark, 1/2, 1999, S. 295–302;
  • Austernfunde aus der römischen Villa von Loig, in: Provienzuntersuchungen an römischen Fundaustern aus der Zone nordwärts der Alpen, in: Römisches Österreich 23/24 (2000/2001), S. 10, 12, 20, 24 f., 28, 31 f;
  • Stampfli, Hans R.; Günther E. Thüry: Zur Archäozoologie des römischen Salzburg, in: Salzburg Archiv 27 (2001), S. 65–75;
  • Müll und Marmorsäulen. Siedlungshygiene in der römischen Antike (Zaberns Bildbände zur Archäologie) Mainz 2001 [mit Salzburg-Bezügen];
  • Sie „entbehren nicht der Feste“. Das römische „Gastmahlmosaik“ vom Salzburger Waagplatz (Salzburger Museum Carolino Augusteum. Das Kunstwerk des Monats, 14. Jg., 2001, Blatt 163);
  • Neues zum Mosaik vom Salzburger Waagplatz, in: Diomedes. Schriftenreihe des Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde der Universität Salzburg, Neue Folge, H. 2, 2002, S. 75–87;
  • Vita Carnuntina. Von der Wiege zur Bahre. Stationen eines Römerlebens, Hersching 2003 [darin Salzburger Funde];
  • Die Römerstraße vor der Haustür. Teil 1, in: Ainringer Gemeindezeitung H. 3, 2003, S. 10;
  • Die Römerstraße vor der Haustür. Teil 2, in: Ainringer Gemeindezeitung H. 4, 2003, S. 8;
  • Müll, Magie und Medizin. Die „bedrohte Gesundheit der Römer“, in: Salzburger Museumsblätter, Nr. 5/2004, S. 4;
  • Kranksein bei den alten Römern. Was ist daran aktuell?, in: Circulare. Unabhängiges Organ der klassischen Philologen in Österreich, Nr. 2/2004, S. 16;
  • Die kulinarischen Stilleben des Mosaiks vom Waagplatz in Salzburg, in: Bayerische Vorgeschichtsblätter 69, 2004, S. 19–26 (unter Mitarbeit von Heidemarie Hüster-Plogmann, Monika und Michael Kiehn, Walter-Erich Mayer und Marcel Veszeli);
  • Ein Sklave namens Placidus. Oder: drei alte Römer aus Feldkirchen, in: Ainringer Gemeindezeitung H.  6, 2004, S. 10;
  • Sargdeckel, Grabstein, Meilenstein. Die Römersteine unserer Gemeinde, in: Ainringer Gemeindezeitung H.  7, 2004, S. 7;
  • Unser Rathaus. Ein Museum, in: Ainringer Gemeindezeitung H. 11, 2005, S. 8;
  • Kulinarisches aus dem römischen Alpenvorland. Begleitbuch zur Ausstellung im Nordica, Museum der Stadt Linz 12.6.–9.9.2007 (Linzer Archäologische Forschungen. Sonderheft 39), Linz 2007;
  • Soldaten am Kreuz. Münzabdrücke auf Goldblattkreuz und Goldblechscheiben eines Bajuwarengrabes in Feldkirchen an der Saalach, in: money friend, 2007, Nr. 12, S. 134–135;
  • Zur Stadtgeschichte des römischen Salzburg, Diss., Basel 2009, 579 S;
  • Neues zur Epigraphik des römischen Salzburg, in: Diomedes. Schriftenreihe des Fachbereichs Altertumswissenschaften der Universität Salzburg, H. 5, Salzburg 2010, S. 83–88;
  • Heimatbuch Ainring: Archäologie – von der Steinzeit bis ins Mittelalter (2012).
  • Das römische Salzburg.Die antike Stadt und ihre Geschichte. (2013)

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. vgl. auch den Artikel Josef Rosenegger.