Loig

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Schautafel über die Mosaikfunde in Loig in Die Bachschmiede

Loig ist sowohl Teil des Stadtteils Maxglan West (KG Wals II) im Westen der Stadt Salzburg, der an den Flughafen Salzburg "Wolfgang Amadé Mozart" grenzt, als auch Teil der Gemeinde Wals-Siezenheim (KG Wals I). Die Ortschaft ist auch wegen des dortigen, von den Bauern feldmäßig betriebenen Gemüseanbaus sehr bekannt.

Aperschnalzer

Der Ort ist Heimat der 1987 von den Loiger Aperschnalzern errichteten und im gesamten Rupertiwinkel bekannten "Schnalzerkapelle", die dem Hl. Isidor geweiht ist. Von der Loiger Schnalzerpass gehen viele Impulse für das gemeinsame Ortsleben aus. So wurde 2005 das große Rupertiwinkel-Preisschnalzen mit weit über 1 000 Teilnehmern organisiert, eine große logistische Leistung für diesen kleinen Ort.

Geschichte

Der Name 'Loig' kommt von ad. „leug“ = warmes Bad, nach anderen Überlieferungen von einer Distanzbezeichnung, welche die Wegstrecke zum Hauptort Iuvavum bezeichnet. Erstere Erklärung verweist bereits auf eine Entdeckung der Römer, von denen hier 1815 durchgeführte Ausgrabungen Mosaikböden zu Tage förderten. Dieses auf Loiger Feldern gefundene Theseus-Mosaik aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. befindet sich derzeit im Kunsthistorischen Museum in Wien. Darüber hinaus fand man in mehreren Grabungen unter anderem späte Römische Reliefplatten mit Delphin-Darstellungen, die im Salzburg Museum ausgestellt sind.

Quelle

Salzburger Stadtteile und Landschaftsräume in der Stadt Salzburg