Gebäude Rathausplatz Nr. 4 in der Stadt Salzburg

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Über die Geschichte des Gebäudes Rathausplatz Nr. 4 in Altstadt der Stadt Salzburg.

Geschichte

1602 wird als Besitzer des Hauses der Bäcker Hanns Posch genannt. Nach dessen Tod gehörte es seiner Witwe, die das Gebäude spätestens 1650 an die Familie Fleckhamer verkaufte. Nach einigen weiteren Besitzer erwarb Maria Barbara, Frau von Georg Niklas Reiffenstuhel, 1724 das Haus. Die Reiffenstuehlischen Erben übten ab 1770 die Spezereiwarenhandlungsrechtsame aus. Spätestens ab 1810 betrieben die Bürder Rupert und Wolfgang Gorian ebenfalls eine Spezereiwarenhandlung im Erdgeschoß. 1815 übernahm dann für viele Jahrzehnte der Kaufmann Josef Eduard Obpacher die Liegenschaft.

Der bis dahin im zum Haus Nr. 4 gehörende Gebäudeteil über dem Rathaustor, ein Amtshaus, wurde 1815 zum Verkauf ausgeschrieben. Im Erdgeschoß im Torgbogen befand sich das Verkaufsgewölbe der Hutmacherswitwe Grobner. Dieses Amtshaus wurde von Lederermeister Kaspar Mesner erworben. 1902 wurde der Rathausbogen erweitert, in dem sich damals das Geschäft des Schirm-Fabrikanten Georg Kolb junior befand.

Das Haupthaus Nr. 4 wurde 1881 von Julius Sperl erworben. Um die Wende zum 20. Jahrhundert zog die k. k. priv. böhmische Unionsbank im Erdgeschoss ein. Später kam eine Filiale des Wiener Bankvereins in die Räumlichkeiten und schließlich das Bankhaus Berger, heute Bank Vontobel Österreich AG.

Quelle